<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>mtwv.de</title>
	<atom:link href="http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://mtwv.de/wordpress</link>
	<description>Blog zu Motorradtouren Westsachsen-Erzgebirge-Vogtland</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 16:48:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Jeder vierte Arbeitnehmer leidet unter Schlafstörungen (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=8154</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=8154#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 16:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[5 Rezensionen und persönliche Meinungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=8154</guid>
		<description><![CDATA[Schlagzeile „Betriebsärzte warnen: Jeder vierte Arbeitnehmer hat Schlafstörungen!“ http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26884585-betriebsaerzte-jeder-vierte-arbeitnehmer-hat-schlafstoerungen-003.htm Ich denke an Schichtarbeiter, deren Biorhythmus nur eine Regelmäßigkeit kennt: nämlich die Unregelmäßigkeit. Ich denke an Schichtarbeiter und Pendler, die privat, gesell- schaftlich und familiär im Abseits stehen und damit automatisch ein großes Sorgenpaket mit sich herumschleppen. Ich denke an Arbeitnehmer im Leih- oder Niedriglohnsektor, denen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3></h3>
<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Schlagzeile „Betriebsärzte warnen: Jeder vierte Arbeitnehmer hat Schlafstörungen!“</span></h3>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26884585-betriebsaerzte-jeder-vierte-arbeitnehmer-hat-schlafstoerungen-003.htm" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26884585-betriebsaerzte-jeder-vierte-arbeitnehmer-hat-schlafstoerungen-003.htm</span></a></span></p>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Ich denke an Schichtarbeiter, deren Biorhythmus nur eine Regelmäßigkeit kennt: nämlich die Unregelmäßigkeit. Ich denke an Schichtarbeiter und Pendler, die privat, gesell- schaftlich und familiär im Abseits stehen und damit automatisch ein großes Sorgenpaket mit sich herumschleppen. Ich denke an Arbeitnehmer im Leih- oder Niedriglohnsektor, denen die finanziellen Sorgen trotz eines Jobs den Schlaf rauben. Ich denke an Schicht- arbeiter und Pendler, die ihre Gesundheit auf der Autobahn und/oder im Schichtbetrieb ruinieren, wenn möglich sogar wochenendübergreifend. Ich denke an Handwerksberufe (Klempner, Maurer, Dachdecker etc.), deren Mitarbeiter auf Grund „günstiger Angebote“ ihrer Firmen und auf Grund von kommunalen Ausschreibungs- und Vergabegesetzen quer durch die Republik geschickt werden, nur weil man vielleicht ein paar Euro billiger ist als der Handwerker vor Ort. Und ich denke an viele unterbesetzte Branchen, deren verblie- bene Mitarbeiter sich den Arsch aufreißen. Es gäbe noch viel mehr zu nennen: Pflege- berufe, Polizisten, Erziehungsberufe, Mitarbeiter des Handels und so weiter . . . </span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>Dann lese ich weiter</strong>, Zitat: „Vor dem Hintergrund, dass immer mehr deutsche Arbeit- nehmer im Büro wegen Stress ausfallen, warnt der Verband der deutschen Betriebs- und Werksärzte (VDBW) jetzt vor Schlafstörungen“.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Hallo? Wieso werden Arbeitnehmer immer mit Angestellten im Büro gleichgesetzt? Sicher gibt es auch stressige Bürojobs, deren Mitarbeiter unter Schlafstörungen leiden. Aber doch nicht nur! Da ich noch ein Arbeiter im herkömmlichen Sinne bin, regt mich das jedes Mal auf. Sind denn Arbeiter in Deutschland eine aussterbende Spezies? Schlagzeilen gefällig? „Die halbe Republik nimmt Brückentag und muss nicht ins Büro!“ „Morgens auf dem Weg ins Büro….“ „Die Afterworkparty nach dem stressigen Büroalltag…“ „Vor dem Tag im Büro ein Müsli, Hund ausführen, dann joggen und duschen…“</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"> Vielleicht geht die Tendenz dahin, daß es in Deutschland nur noch Büroalltag gibt und die körperliche (Drecks-)Arbeit im Ausland gemacht wird – oder von den wenigen Verblei- benden, die partout nicht auf´s Gymnasium wollten oder konnten. Aber noch, noch gibt es in Deutschland auch Arbeiter. Und auch die leiden unter Schlafstörungen. Und nicht zu knapp!!!</span></h4>
<h3><span style="color: #0000ff;"> </span></h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=8154</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Feuersteinfelder bei Neu Mukran (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=8125</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=8125#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 May 2013 17:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 Heimatkunde und Ausflüge ohne Motorrad]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=8125</guid>
		<description><![CDATA[Ein Ausflug in die Feuersteinfelder zwischen Binz/Prora und Neu Mukran auf der Insel Rügen Die Feuersteinfelder bei Neu-Mukran auf der Insel Rügen sind eine Geröllwüste, be- stehend zu fast 100 Prozent aus Feuerstein aus jura- und kreidezeitlichen Ablagerungen. Die Feuersteinfelder sind etwa 40 ha groß (2000 Meter x 200 bis 300 Meter) und 2 bis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Ein Ausflug in die Feuersteinfelder zwischen Binz/Prora und Neu Mukran auf der Insel Rügen</span></h3>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Feuersteinfelder bei Neu-Mukran auf der Insel Rügen sind eine Geröllwüste, be- stehend zu fast 100 Prozent aus Feuerstein aus jura- und kreidezeitlichen Ablagerungen. Die Feuersteinfelder sind etwa 40 ha groß (2000 Meter x 200 bis 300 Meter) und 2 bis 4 Meter stark.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Erreichen kann man die Feuersteinfelder auf der Landstraße zwischen Binz und Mukran. Von Binz kommend befindet sich der Wanderparkplatz kurz vor Neu Mukran links der Landstraße. Der Wanderweg durch den urwüchsigen Wald hat eine Länge von etwa 2,5 Kilometern. Oder man fährt mit der Bahn bis Prora, nimmt das Fahrrad mit und radelt auf dem etwa 2,5 Kilometer langen Forstweg von Prora bis zu den Feuersteinen.</span></h4>
<div id="attachment_8132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/1.jpg"><img class=" wp-image-8132" alt="1" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/1.jpg" width="560" height="373" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Feuersteinfelder bei Neu Mukran/Rügen</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Schmale Heide ist ein Landstreifen zwischen Binz/Prora und Mukran/Neu Mukran. Er trennt die Prorer Wiek – eine Bucht der offenen Ostsee – vom gegenüberliegenden Kleinen Jasmunder Bodden. Früher war die Schmale Heide ein kahler Landstrich und konnte von Sturmfluten ungebremst überspült werden. So eine Serie von mächtigen Sturmfluten hat vor etwa 3500 bis 4000 Jahren die Steine in nachweisbaren 14 Wellen an Land gespült. Erst ab 1840 wurde die Schmale Heide zu ihrem Schutz mit einem Kiefernwald bepflanzt.  </span></h4>
<div id="attachment_8136" class="wp-caption aligncenter" style="width: 577px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2.jpg"><img class=" wp-image-8136" alt="2" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/2.jpg" width="567" height="383" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Feuersteinfelder bei Neu Mukran auf Rügen</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Man muss sich auf die Feuersteinfelder einlassen. Der Reiz liegt im Verborgenen. Die Wanderung dahin in dem urigen Wald tut ihr Übriges dazu. Die spärliche Vegetation zwischen den Feuersteinen, die Existenz zahlreicher geschützter Tierarten und die Steine selbst bieten ein eigenartiges Flair. Wasser oder Meereswellen spielen hier keine Rolle. Wer das Zusammenspiel von Feuersteinen und anbrandenden Meereswellen genießen will, ist an einer Steilküste besser aufgehoben.</span></h4>
<div id="attachment_8144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/3.jpg"><img class=" wp-image-8144" alt="3" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/3.jpg" width="540" height="371" /></a><p class="wp-caption-text">junge Pflanzen zwischen den Feuersteinen</p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Wer sich auf die kargen Feuersteinfelder einlässt, beginnt alsbald zum Kind zu werden. Und Kindern selbst kann man dieses Naturschauspiel durchaus mystisch schmackhaft machen. Man kann Feuersteine mit Loch (sogenannte Hühnergötter) suchen. Freilich findet man an einer wasserumspülten Steilküste mehr Hühnergötter, aber das ist egal. Oder man sucht Steine mit besonderen Formen. Oder man wird wie ich zum „Steineflüsterer“ und beginnt, völlig ohne Leim und Mörtel, Türmchen zu bauen. Und vielleicht entdeckt man auch einmal eine der seltenen Kreuzottern. Aber das dürfte schon seltener sein.</span></h4>
<div id="attachment_8147" class="wp-caption aligncenter" style="width: 640px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/4.jpg"><img class=" wp-image-8147" alt="4" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/4.jpg" width="630" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Türmchen aus Feuersteinen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=8125</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NSU-Mordprozess: weg mit dem Kreuz im Gericht! (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=8113</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=8113#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 13:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=8113</guid>
		<description><![CDATA[Ein türkischer Politiker fordert, daß bei den NSU-Mordprozessen das Kreuz im Gerichtssaal zu entfernen sei. http://www.bild.de/news/inland/nsu/weg-mit-dem-kreuz-im-nsu-prozess-30308452.bild.html Neuer Streit im NSU-Mordprozess. Ein türkischer Politiker fordert &#8220;Weg mit dem Kreuz im Gerichtssaal beim NSU-Prozess!&#8221;, und ich meine: RECHT HAT ER! Ich meine sogar, nicht nur weg mit dem Kreuz beim NSU-Prozess, sondern generell aus den Gerichtssälen, Behörden, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Ein türkischer Politiker fordert, daß bei den NSU-Mordprozessen das Kreuz im Gerichtssaal zu entfernen sei.</span></h3>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.bild.de/news/inland/nsu/weg-mit-dem-kreuz-im-nsu-prozess-30308452.bild.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.bild.de/news/inland/nsu/weg-mit-dem-kreuz-im-nsu-prozess-30308452.bild.html</span></a></span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Neuer Streit im NSU-Mordprozess. Ein türkischer Politiker fordert &#8220;Weg mit dem Kreuz im Gerichtssaal beim NSU-Prozess!&#8221;, und ich meine: RECHT HAT ER!</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich meine sogar, nicht nur weg mit dem Kreuz beim NSU-Prozess, sondern generell aus den Gerichtssälen, Behörden, Schulen etc.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Muss uns erst ein Türke darauf hinweisen, daß wir weltliche Gerichte haben und Urteile im Namen des Volkes sprechen (auch wenn man das in Anbetracht mancher Urteile kaum glauben mag&#8230;)? Wenn wir noch die Inquisition hätten, dann würden Urteile im Namen Gottes gesprochen, aber es gibt in Deutschland eine klare Trennung von Staat und Kirche &#8230;.. zumindest laut Gesetz. Aber Papier ist geduldig und jenseits des Weißwurstäquators ticken die Uhren eben wieder einmal anders. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Aus fast allen Gerichten Deutschlands sind die Kreuze verschwunden. In den katholischen Hochburgen Vechta und Cloppenburg in Niedersachsen sowie im Sozialgericht (welche Ironie) Hildesheims hängen noch Kreuze. In NRW findet man sie noch in katholisch geprägten Gegenden wie beispielsweise um Paderborn. Aber selbst Domstädte wie Köln und Aachen verzichten darauf.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Die Ausnahme bildet &#8211; natürlich wieder einmal &#8211; Bayern. Gemeinsam mit dem Saarland verzichtet man nicht auf die Kreuze. In Bayern gibt es sogar eine amtliche Anweisung, daß in JEDEM Gericht ein Kreuz zu hängen hat.  </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Wenn ich Straftäter wäre, dann möchte ich schon durch die abgeurteilt werden, denen ich Schaden zugefügt habe: Den Menschen, dem Volk; und nicht Gott. Und wenn man mir mildernde Umstände anerkennt; man sehen will, daß ich etwas bereue oder daß man mir vergibt und mir eine zweite Chance gibt &#8211; dann möchte ich, daß das im Namen des Volkes geschieht. Vergebung durch Gott oder Urteile im Namen Gottes sind mittelalterlicher Hokuspokus! Und da ich vermute und hoffe, daß Urteile auch in Bayern im Namen des Volkes gesprochen werden, dann stellt sich freilich die Frage, warum es die Anweisung gibt, daß in JEDEM bayrischen Gericht ein Kreuz zu hängen hat. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Paradox ist natürlich, daß gerade ein türkischer Politiker kritisierend zu Felde führt. Sind doch viele islamische Staaten peu a´peu dabei, die islamische Gerichtsbarkeit der Scharia einzuführen.  </span></h4>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Wenn sogar der letzte Satz des Schwurs auf das Grundgesetz der Bunten Bananen- republik Deutschland bei Amtseinführungen von Ministern und Bundespräsidenten mit &#8220;So wahr mir Gott helfe&#8221; endet, dann sagt das über die Säkularisierung des deutschen Staates viel aus! Zumindest war dieser Spruch bis vor Kurzem noch gang und gäbe. Eigentlich sollten sich die Politiker von Kompetenz und Fachwissen sowie dem Gedanken an das Allgemeinwohl (denn dafür wurden sie gewählt) lenken und leiten lassen, und nicht &#8220;So wahr mir Gott helfe!&#8221;  <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.express.de/politik-wirtschaft/-so-wahr-mir-gott-helfe--hier-wird-johanna-wanka-vereidigt,2184,21897700.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.express.de/politik-wirtschaft/-so-wahr-mir-gott-helfe&#8211;hier-wird-johanna-wanka-vereidigt,2184,21897700.html</span></a></span><br />
</span></h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=8113</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Motorradausfahrt ins Thüringer Schiefergebirge (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=8046</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=8046#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 May 2013 18:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 Motorradtourismus und Motorrad-Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=8046</guid>
		<description><![CDATA[Naturpark &#8220;Thüringer Schiefergebirge und Obere Saale&#8221;; Pause auf dem Käppele bei Probstzella Gemeinde Probstzella, OT Großgeschwenda: auf dem 610 m hohen Käppele: http://www.einheitsgemeinde-probstzella.de/grossgeschwenda_kaeppele.html Wenn der nicht völlig Eingeweihte vom Thüringer Schiefergebirge spricht, dann meint er (oder auch sie) meistens den Teil des thüringer Mittelgebirges, der zusammen mit dem Oberlauf der Saale den Naturpark &#8220;Thüringer Schiefergebirge [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Naturpark &#8220;Thüringer Schiefergebirge und Obere Saale&#8221;; Pause auf dem Käppele bei Probstzella</span></h3>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Gemeinde Probstzella, OT Großgeschwenda: auf dem 610 m hohen Käppele:</span> <span style="color: #0000ff;"><a title="Käppele" href="http://www.einheitsgemeinde-probstzella.de/grossgeschwenda_kaeppele.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.einheitsgemeinde-probstzella.de/grossgeschwenda_kaeppele.html </span></a></span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Wenn der nicht völlig Eingeweihte vom Thüringer Schiefergebirge spricht, dann meint er (oder auch sie) meistens den Teil des thüringer Mittelgebirges, der zusammen mit dem Oberlauf der Saale den Naturpark &#8220;Thüringer Schiefergebirge / Obere Saale&#8221; bildet. Das ist nicht ganz falsch, es ist aber eben auch nicht ganz richtig. Der Mittelgebirgszug zieht sich im Westen und Südwesten immerhin fast bis an die Rhön. Damit umfasst das Schiefergebirge einen Landstrich in Thüringen, den der nicht hundertprozentig Vorge-bildete schon längst dem Thüringer Wald zuordnet.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Namensgebend für das kleine Mittelgebirge war eine Gesteinsart, die über viele Jahr- hunderte zu einem bedeutenden Baustoff wurde und heute regional noch sehr stark vertreten ist: der Schiefer. Ich möchte mich als Motorradfahrer heute hier auf den Teil des Schiefergebirges beschränken, der mit dem oberen Flusslauf der Saale den Naturpark bildet und in dessem Süden sich der Frankenwald anschließt. Das Schiefergebirge ist überschaubar besiedelt und fern der Industriealisierung herkömmlicher Ballungsgebiete. Die Landschaft gestaltet sich abwechslungsreich und vielseitig. Der Gewässerreichtum beschert der Region weite Täler und tiefe Schluchten sowie schroffe Felsgebilde. Die kurven- sowie steigungs- und gefällereiche Straßenführungen vermitteln den Eindruck, in einem weithaus höheren Gebirge unterwegs zu sein. Der Naturreichtum, die vielen Ge- wässer und die Wälder machen die Region auch an heißen Sommertagen zu lohnens- werten Reisegegenden für Motorradfahrer, die ja erfahrungsgemäß ohne Klimaanlagen auskommen müssen. </span></h4>
<div id="attachment_5841" class="wp-caption aligncenter" style="width: 577px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/08/Ziegenrück-Ort-1.jpg"><img class=" wp-image-5841 " title="Ziegenrück im Thüringer Schiefergebirge an der Saale" alt="Ziegenrück, Ort (1)" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/08/Ziegenrück-Ort-1.jpg" width="567" height="376" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Ziegenrück im Thüringer Schiefergebirge an der Saale</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;">Unser Ziel an diesem Tag war die Gegend um die ehemalige Grenzgemeinde Probstzella. Überhaupt sind wir hier immer wieder an der innerdeutschen Grenze unterwegs, ehe- malige Grenzübergangsorte zeugen noch davon: (Probstzella (Eisenbahngrenzübergang), Hirschberg (Autobahngrenzübergang) und Mödlareuth, das wiederum bereits im Vogtland liegt (ehemals geteiltes Dorf und heute Museum für innerdeutsche Teilung).</h4>
<h4 style="text-align: justify;">Der Weg den wir an diesem Sonntag im Mai einschlugen, beinhaltet zu einem großen Teil (reizvolle!) Bundesstraßen. Da Straßen, zudem Bundesstraßen, aber auch Wirt- schaftswege sind, würde ich nicht unbedingt einen Werktag für diese Runde wählen. An einem Sonn- oder Feiertag ist man wesentlich verkehrsärmer und entspannter unterwegs. Wir starten in Greiz, der &#8220;Perle des Vogtlandes&#8221; und schlagen auf der B 94 (Tourismusstraße &#8220;Reußische Fürstenstraße&#8221;) den weg über Zeulenroda nach Schleiz ein. Ein Stück des Schleizer Dreiecks fahrend erreichen wir den Kreisverkehr in Heinrichsruh am Hotel Luginsland und biegen ab nach Saalburg an der Bleilochtalsperre, dem größten Stausee Deutschlands. Über den Ortsteil Ebersdorf der Doppelstadt Saalburg-Ebersdorf erreichen wir Bad Lobenstein und schlagen auf der B 90 den Weg durch das malerische Sormitztal ein. Nach Wurzbach und Leutenberg erreichen wir in Hockeroda die B 85 (&#8220;Hochfrankenwaldstraße&#8221;). Wir biegen ab in Richtung  Kronach. Entlang des Loquitz-Baches erreichen wir Probstzella auf der B 85. Etwa in der Ortsmitte biegen wir ab nach Großgeschwenda und erreichen auf dem 610 m hohen Käppele einen idyllischen Rastplatz mit phantastischer Aussicht.</h4>
<div id="attachment_8081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/DSC_0002.jpg"><img class=" wp-image-8081 " title="Auf dem 610 m hohen Käppele" alt="DSC_0002" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/DSC_0002.jpg" width="560" height="372" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Auf dem 610 m hohen Käppele</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Während wir den Tankrucksack leeren und Kaffee, Brötchen, Wiener, Obst und Gemüse und Nascherei verzehren, kommen immer wieder Motorradfahrer vorbei; hupend oder winkend uns grüßend. Der Blick schweift weit, über die Thüringer Warte bei Gräfenthal reicht die Sicht bis zum Leipziger Turm bei Schmiedefeld am Rennsteig. In Saalfelder Richtung ist in der Ferne das Kulmberghaus auf dem Kulm auszumachen.</span></h4>
<h4></h4>
<div id="attachment_8084" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/DSC_0013.jpg"><img class=" wp-image-8084  " alt="Auf dem 610 m hohen Käppele" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/DSC_0013.jpg" width="560" height="372" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Auf dem 610 m hohen Käppele</span></p></div>
<div id="attachment_8090" class="wp-caption aligncenter" style="width: 361px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/5-10.jpg"><img class=" wp-image-8090 " alt="Auf dem 610 m hohen Käppele" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/05/5-10.jpg" width="351" height="525" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem 610 m hohen Käppele</p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Nach der Pause fahren wir noch bis Großgeschwenda und biegen ab über Schweinbach und Hirzbach, zurück ins Sormitztal nach Leutenberg. Auf der B 90 schlagen wir die Richtung Wurzbach ein, um nach etwa 1,8 km nach dem Ortsausgang von Leutenberg nach links auf die L 1099 abzubiegen. Durch den Wald erreichen wir die Höhen von Ruppersdorf und Eliasbrunn. Hier zwischen Saalburg-Ebersdorf und Bad Lobenstein schließt sich vorerst der Kreis. Von der L 1099 kommend erreichen wir über die L 1095 wieder die B 90 und schlagen  bis zum Abzweig Frössen / Birkenhügel die Richtung Gefell ein. Nach Verlassen der B 90 fahren wir auf einer anspruchsvollen Nebenstraße über Frössen, Hirschberg, Ullersreuth und Hirschberg hinüber zur B 2 am Gasthof &#8220;Juchhöh&#8221;. Die B 2 &#8211; die längste Bundesstraße Deutschlands und auf diesem Abschnitt auch die erste und längste Tourismusstraße Deutschlands (die Deutsche Alleenstraße) &#8211; bringt uns zurück nach Schleiz zum Kreisverkehr in Heinrichsruh. Hier schließt sich der Kreis der Tour zum zweiten Mal.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Auf einem ehemaligen Teilstück des Schleizer Dreiecks &#8211; dem Waldstück zwischen Heinrichsruh und Oberböhmsdorf &#8211; schlagen wir den Weg in Richtung Plauen ein. Auf der B 282 erreichen wir Sachsen und zwischen den Orten Mühltroff und Oberpirk den Abzweig Ranspach. Hier verlassen wir die B 282. Über Ranspach und Pausa (dem selbsternannten &#8220;Mittelpunkt der Welt&#8221;) erreichen wir wieder das Thüringer Vogtland. Die Großgemeinde Vogtländisches Oberland mit den Ortsteilen Ebersgrün, Wolfshain, Dobia, Wellsdorf und Erbengrün ist eine der letzten Stationen, bevor uns die B 94 ab Naitschau zurück nach Greiz bringt.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Eine ansruchsvolle, etwa 215 km lange und sowohl im Ausflugstempo als auch flott zu fahrende Runde liegt hinter uns. </span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>weitere Rückblicke in diese Region:</strong></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Das Lichte-Viadukt bei Probstzella: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=1083" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=1083</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Der Leipziger Turm bei Schmiedefeld: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=5096" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=5096</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Schloss Wespenstein bei Gräfenthal: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=3280" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=3280</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Der Saale-Turm in Burgk: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=2436" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=2436</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Saalburg-Ebersdorf, der Ebersdorfer Park: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=6413" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=6413</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Burg Ranis: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=1243" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=1243</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Hohenwartestausee und Ziegenrück: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=5808" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=5808</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Der Mittelpunkt der Welt in Pausa: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=6979" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=6979</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Zwei Tagestouren in Thüringen (Vogtland, Obere Saale, Schiefergebirge, Schwarzatal, Thüringer Wald, Rennsteig) und in Oberfranken (Frankenwald mit Hochfrankenwaldstraße, Kronach und ehemaliges deutsches Grenzgebiet):</span> <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=2235" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=2235</span></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"></h4>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="color: #000000;"> </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">  </span></h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=8046</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Motorradtour Vogtland-Westerzgebirge, 2013</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=7955</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=7955#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 19:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[2 Motorradtourismus und Motorrad-Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=7955</guid>
		<description><![CDATA[Eine Motorradausfahrt vom Thüringer übers Sächsische Vogtland ins Westerzgebirge und wieder zurück Seit drei Tagen besitze ich die neue Yamaha. Abgesehen von der Fahrt von Chemnitz nach Greiz hat sie noch nicht viel gesehen von ihrer neuen Heimat. Wird Zeit, das zu ändern. Da wir am Vormittag noch ins Autohaus mussten und das Auto abends [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Eine Motorradausfahrt vom Thüringer übers Sächsische Vogtland ins Westerzgebirge und wieder zurück</span></h3>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Seit drei Tagen besitze ich die neue Yamaha</strong>. Abgesehen von der Fahrt von Chemnitz nach Greiz hat sie noch nicht viel gesehen von ihrer neuen Heimat. Wird Zeit, das zu ändern. Da wir am Vormittag noch ins Autohaus mussten und das Auto abends wieder abzuholen war, durfte die Runde nicht allzu sehr ausufern. Es war also naheliegend, unsere Heimatregion Vogtland-Westerzgebirge unter die Räder zu nehmen. Die Tour ist mit 180 km ausbaufähig.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Das Vogtland:</span><span style="color: #000000;"> <span style="color: #0000ff;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vogtland" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Das Vogtland</strong> ist eine historisch gewachsene Region in Sachsen, Ostthüringen, Bayern-Oberfranken und Tschechien. Das Land der Voigte, wie man die Region über Jahr- hunderte nannte, hat seinen Ursprung in der Gegend um Weida. Prägend für den Land- strich war auch die Herrschaft des reußischen Fürstengeschlechts. Die Grenzen des Vogtlandes verwischen mit den umliegenden Regionen und sind je nach geographischer, kultureller, politischer oder historischer Betrachtungsweise nicht immer identisch. Für Motorradfahrer ist das Vogtland interessant aufgrund der hügelreichen Landschaften, der kurvenreichen Straßenführungen und der dominierenden Natur (Flusslandschaften, Wälder). Im Vergleich zu den nahen west- und mittelsächsischen Ballungsgebieten um Chemnitz, Zwickau und Aue/Schwarzenberg sowie Plauen und Reichenbach (die ihrerseits auch schon zum Vogtland gehören) ist das weitere Vogtland vergleichsweise klar strukturiert und damit verkehrs- und bebauungsärmer als die Ballungsräume.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">Unser Startpunkt war die </span></strong><span style="color: #000000;"><strong>B 92</strong> zwischen Greiz (die &#8220;Perle des Vogtlandes&#8221;) und Weida (die &#8220;Wiege des Vogtlandes&#8221; vor etwa 900 Jahren). Nahe der kleinen Ortschaft Wilde- taube befindet sich direkt an der B 92 das AGIP-Tank- und Rast-Center. Dort wollen wir starten. Die Route führt uns durch beschaulische, romantische und kurvenreiche Fluss- täler, über Höhenzüge bis in Kammhöhe des Westerzgebirges und beschert auch das eine oder andere für Motorradfahrer relevante Ausflugsziel. Unmöglich, alle zu besichtigen. Denn dann sind nämlich selbst 180 km zu viel für einen Tag. Und immerhin wollen wir die Gegend  fahrend auf zwei Rädern erkunden, und nicht permanent anhalten und staunend etwas besuchen. Aber dennoch wäre für jeden etwas dabei: Baudenkmale, Aus- sichtstürme, Bergipfel, Talsperren, Technikmuseen; ja selbst ein Aussichtsballon und ein Bikertreff liegen an der Strecke.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Was uns auffällt, ist die Tatsache, daß an einem Dienstag im April kaum Verkehr herrscht. Abgesehen von der Stadt Greiz haben wir kaum unter hektischem, nervigem oder stressigem Verkehrsgeschehen zu leiden. Stellenweise sind wir sogar völlig allein unter- wegs. Außerdem fällt uns auf, daß die Straßen nach dem langen und harten Winter in einem erstaunlich guten Zustand sind. Manche Stadt oder Gemeinde im Gebirgsvorland dürfte da neidisch in Richtung der Höhenlagen schauen. Vielleicht macht es sich doch bezahlt, daß man die Straßen richtig saniert und nicht nur geflickschustert hat. Wer billig baut, baut zweimal <img src='http://mtwv.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Außerdem sind die Straßen nach dem Winter erstaunlich sauber. Gut für uns auf zwei Rädern. Einzig den vielen Wasserläufen sieht man, daß das Tau- wetter und die darauf folgenden Regenfälle noch nicht allzu lange her sind.</span><span style="color: #000000;"><br />
</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Das erste Highlight der Tour</strong> ist das Göltzschtal zwischen Greiz und Lengenfeld. Die kurvenreichen 18 Kilometer entlang des Elster-Nebenflüsschens Göltzsch sind fahrerisch ein Genuss. Wir gelangen über Treuen, Falkenstein und Schöneck zur Talsperre Muldenberg. Dort legen wir die erste Pause ein und genießen eine Tasse Kaffee und was zu futtern aus dem Tankrucksack. Die Zwickauer Mulde entsteht hier aus dem Zu- sammenfluss von Roter und Weißer Mulde. Wir fahren weiter, überqueren den West- erzgebirgskamm in Richtung Klingenthal. Klingenthal ist die einzige Stadt im deutschen Teil des Erzgebirges, die aus unserer Richtung bereits hinter dem Erzgebirgskamm liegt. Logisch, daß wir den Erzgebirgskamm erneut überqueren müssen, wenn wir weiter im Vogtland in Richtung Morgenröthe-Rautenkranz fahren wollen. 861 Höhenmeter weist die Passhöhe Mühlleiten aus. Flößergräben ziehen sich entlang der jungen Zwickauer Mulde. Angelegt wurden sie in vergangenen Jahrhunderten als Transportwege. In Morgenröthe-Rautenkranz, der statistischen Kältekammer des Vogtlandes, steuern wir das Raumfahrtmuseum für einen Fotostop an. Daß es hier ein Raumfahrtmuseum gibt, hat seinen besonderen Grund. Der erste Deutsche im All, Siegmund Jähn, stammt von hier. Auch wenn westliche Medien gern argumentieren, der erste deutsche Astronaut sei aus dem Westen Deutschlands gewesen, so beißt die Maus keinen Faden ab, der erste Deutsche im All war ein Ossi. Ob die nun im Westen Astronaut und im Osten Kosmonaut heißen, spielt bei dieser Wortklauberei für mich keine Rolle. Vor dem Raumfahrtmuseum steht eine MIG-21. Mit diesem Jagdflugzeug ist Siegmund Jähn in den Jahren 1963-65 &#8220;unterwegs&#8221; gewesen. Ich kann mich erinnern, als kleiner Junge Anfang der 1970er Jahre die MIG-21 als Modellbausatz zusammengebastelt zu haben. Heute haben wir die &#8220;Hübsche Honda&#8221; sowie die ganz neu zu uns gestoßene &#8220;Black Pearl&#8221; auf ihrer ersten Tour vor der MIG-21 posieren lassen. </span></h4>
<div id="attachment_7996" class="wp-caption aligncenter" style="width: 577px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/21241_326796914114669_283951033_n.jpg"><img class=" wp-image-7996  " alt="Am Raumfahrtmuseum in Morgenröthe-Rautenkranz" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/21241_326796914114669_283951033_n.jpg" width="567" height="370" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Am Raumfahrtmuseum in Morgenröthe-Rautenkranz</span></p></div>
<div id="attachment_8019" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Muldenberg-Talsperre.jpg"><img class=" wp-image-8019 " alt="Talsperre Muldenberg" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Muldenberg-Talsperre.jpg" width="600" height="196" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Talsperre Muldenberg</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ab Morgenröthe-Rautenkranz begeben wir uns in ein sogenanntes Hochtal, hier das Wilzschtal im Westerzgebirge. Kurvenreich bringt uns die Straße durch das Tal in Rich- tung Auersberg, dem mit 1.019 m zweithöchsten Berg Sachsens. Vorher sollte man sich im Wilzschtal nicht überschätzen, nicht ungefährlich ist die enge und kurvenreiche schmale Straße in Gewässernähe vor allem im Frühjahr und im Herbst. Den Auersberg werden wir heute nicht anfahren, dafür überqueren wir bei Carlsfeld die Passhöhe &#8220;Hefekloß&#8221;; woher auch immer diese ihren Namen hat. Die Zahl 1.788 lässt uns stutzen, sind wir nicht im Erzgebirge? Und dabei so hoch? Bei genauem Hinlesen merken wir, daß die Höhenangabe witzigerweise in halben Metern angegeben ist. Aha, dann relativiert sich das auch wieder <img src='http://mtwv.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></h4>
<div id="attachment_8023" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Wilzschtal-Biker-1.jpg"><img class=" wp-image-8023  " alt="Motorradfahrer im Wilzschtal" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/04/Wilzschtal-Biker-1.jpg" width="392" height="504" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Motorradfahrer im Wilzschtal</span></p></div>
<div id="attachment_4864" class="wp-caption aligncenter" style="width: 415px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/Passhöhe-Hefekloß.jpg"><img class=" wp-image-4864 " alt="Passhöhe Hefekloß" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/Passhöhe-Hefekloß.jpg" width="405" height="540" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Passhöhe Hefekloß</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Den Rückweg</strong> treten wir über Eibenstock im Westerzgebirge an, erreichen dabei Sachsens größte Trinkwassertalsperre und einen Bikertreff mit Namen &#8220;Talsperrenblick&#8221;, sind wieder im Sächsischen Vogtland unterwegs und gelangen im 18 km langen Göltzschtal zurück zu unserem Ausgangspunkt im Thüringer Vogtland.</span></h4>
<h4><strong><span style="color: #000000;">Streckencharakter:</span></strong></h4>
<ul>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">ausbaufähige 180 Kilometer</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">kurvenreich, seichtes Hügelland bis anspruchsvolle Streckenführung</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">viel Natur, Wälder, Flusstäler, Berge</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">bei Bedarf zahlreiche Ausflugsziele</span></h4>
</li>
</ul>
<h4><strong><span style="color: #000000;">Sehenswertes:</span></strong></h4>
<ul>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Greiz: drei Schlösser unterschiedlicher Nutzung, Landschaftspark</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Göltzschtal: Göltzschtalbrücke, Ketzelsmühle, Aussichtsballon, Goldmuseum</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Mylau: Burg</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Schöneck: Aussichtsfelsen &#8220;Alter Söll&#8221;, der Balkon des Vogtlandes</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Muldenberg: Talsperre mit begehbarer Staumauer, Flößertradition</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Carlsfeld: historische Rundkirche von George Bähr</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Klingenthal: Skisprung-Arena, Rundkirche, Aschberg-Aussicht</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Morgenröthe-Rautenkranz: Deutsches Raumfahrtmuseum</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Wildenthal: Auersberg</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Schönheide/Stützengrün: Museumsbahn, Schmalspurbahn<br />
</span></h4>
</li>
</ul>
<h4><strong><span style="color: #000000;">weiterführende Links: </span></strong></h4>
<ul>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Im Göltzschtal: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=5258" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span></span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Ausflug zur Klingenthaler Kirche: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=2144" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span><br />
</span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">Aschberg, Klingenthal: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=5050" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span></span></h4>
</li>
<li>
<h4>Carlsfeld im Winter: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=573" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">weiter Tips für Motorradfahrer in der Blog-Kategorie: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?cat=3" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span></span></h4>
</li>
<li>
<h4><span style="color: #000000;">weitere Ausflugstips in der Blog-Kategorie: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?cat=4" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">KLICK HIER</span></a></span></span></h4>
</li>
</ul>
<h4><strong><span style="color: #000000;">Streckenführung:</span></strong></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">B 92, AGIP-Tank- und Rast-Center Wildetaube, Start Richtung Greiz &#8211; Daßlitzer Kreuz &#8211; B 92/B 94 &#8211; Greiz &#8211; B 92 zur Göltzschtalstraße Richtung Mylau &#8211; Göltzschtalbrücke &#8211; Mylau, kurzes Stück B 173 &#8211; Weißensand &#8211; Lengenfeld, kurzes Stück B 94 &#8211; weiter in Richtung Treuen &#8211; bei Eich &#8211; Treuen &#8211; Treuen Richtung in Falkenstein &#8211; Schreiersgrün &#8211; Reumtengrün &#8211; Falkenstein, Oelsnitzer Straße &#8211; Neustadt/Vgtl. &#8211; Schöneck &#8211; Mulden- wiesen/Muldenberg, Talsperre Muldenberg &#8211; Richtung Klingenthal &#8211; B 283 &#8211; Mühl- leithen &#8211; Gottesberg &#8211; Tannenbergsthal &#8211; Jägersgrün &#8211; Morgenröthe-Rautenkranz &#8211; in Wilzschhaus die B 283 verlassen &#8211; Wilzschtal &#8211; Blechhammer &#8211; Carlsfeld &#8211; Wildenthal, Richtung Eibenstock &#8211; Eibenstock &#8211; Eibenstock OD auf S 275 zur B 283 &#8211; B 283 in Richtung Aue &#8211; B 283 bis Wolfsgrün &#8211; B 283 verlassen &#8211; Neidhardtsthal &#8211; Talsperre Eibenstock &#8211; Bikertreff &#8220;Talsperrenblick&#8221; &#8211; weiter zur B 169, Richtung Plauen &#8211; bei Hundshübel &#8211; Am Hohen Stein, B 169 in Richtung Lichtenau verlassen &#8211; Lichtenau &#8211; Bärenwalde &#8211; Obercrinitz &#8211; Stangengrün &#8211; Pechtelsgrün &#8211; zur S 293, Richtung Lengenfeld &#8211; Lengenfeld, zur B 94 &#8211; B 94 Richtung Reichenbach &#8211; B 94 am Abzweig Wolfspütz/Weißensand/Mylau verlassen &#8211; Göltzschtal &#8211; bei Wolfspütz &#8211; Weißensand &#8211; Mühlwand &#8211; Mylau, ein kurzes Stück B 173, weiter Göltzschtal &#8211; Göltzschtalbrücke &#8211; weiter Richtung Greiz &#8211; Greiz, zur B 92 in Richtung Greiz Ortsmitte &#8211; Greiz, Neustadt- ring, Kreisverkehr B 92 / B 94, im Kreisverkehr geradeaus die B 92 und B 94 in Richtung Parkgasse verlassen &#8211; weiter von Greiz in Richtung Neumühle &#8211; Neumühle Richtung Daßlitzer Kreuz &#8211; Nitschareuth &#8211; Daßlitz &#8211; Daßlitzer Kreuz, B 92 &#8211; B 92 in Richtung Weida/Gera &#8211; Wildetaube, AGIP-Tank- und Rast-Center     </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/Biker-beide.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-212" alt="Biker beide" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/09/Biker-beide.jpg" width="386" height="187" /></a> </span></h4>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">Viel Spaß beim Selbsttest <img src='http://mtwv.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </span></h2>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">     </span><span style="color: #ff0000;"><br />
</span></h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=7955</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hat Chemnitz ein Notarzt-Problem? (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=7943</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=7943#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 09:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[5 Rezensionen und persönliche Meinungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=7943</guid>
		<description><![CDATA[Von einem vergeblichen Versuch, in Chemnitz einen Not- oder Bereitschaftsarzt anzufordern, siehe dazu auch Freie Presse Chemnitz vom 05.04.2013 http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Notarztversorgung-in-Chemnitz-und-Zwickau-in-Gefahr-artikel8332001.php Deutschlands Gesundheitswesen gehört sicher zu einem der effektivsten und hochstandartisiertesten der Welt. Das politische und wirtschaftliche System im Hintergrund schafft aber auch ein Gesundheitssystem, welches unter ausufernder Bürokratie, unter  einem immensen Kostendruck und unter Personaleinsparungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Von einem vergeblichen Versuch, in Chemnitz einen Not- oder Bereitschaftsarzt anzufordern, siehe dazu auch Freie Presse Chemnitz vom 05.04.2013</span></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Notarztversorgung-in-Chemnitz-und-Zwickau-in-Gefahr-artikel8332001.php" target="_blank">http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Notarztversorgung-in-Chemnitz-und-Zwickau-in-Gefahr-artikel8332001.php</a></p>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Deutschlands Gesundheitswesen gehört sicher zu einem der effektivsten und hochstandartisiertesten der Welt. Das politische und wirtschaftliche System im Hintergrund schafft aber auch ein Gesundheitssystem, welches unter ausufernder Bürokratie, unter  einem immensen Kostendruck und unter Personaleinsparungen leidet; sehr zu Lasten der Mitarbeiter und der Patienten gleichermaßen. Am anderen Ende dieses Gesundheitssystems finden sich mit den Krankenkassen und der Pharmaindustrie aber auch hochprofitable Wirtschaftsunternehmen, die sich dabei mehr als nur eine goldene Nase verdienen.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Wenn man im Raum Chemnitz einen Bereitschaftsarzt oder gar einen Notarzt benötigt, spürt man ganz schnell, wo das System an seine Grenzen stößt. Nach dem Motto „Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner“ beziehungsweise „Verlass Dich auf andere und Du bist verlassen“ möchte ich über meine Erlebnisse bei einer Notarztsuche in Chemnitz berichten. Sicher spielt hier auch eine Zusammenkettung unglücklicher Umstände eine Rolle. An dem an seine Grenzen gestoßenen Notarztsystem Mittel- und Westsachsens ändert es dennoch nichts. Gegipfelt hat die Unzulänglichkeit des sächsischen Rettungssystems in einer völlig inakzeptablen Reaktion des Mitarbeiters bei der Notrufnummer 112 am Dienstagvormittag nach Ostern. Doch der Reihe nach:</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">In der Nacht vom Gründonnerstag zu Karfreitag 2013 ereilte mich ein Magen-Darm-Infekt. Ich musste Ostern nicht arbeiten, brauchte also keinen Krankenschein – und ich war allein daheim, konnte also niemanden anstecken. Die Situation des Alleinseins muss ich ausführlicher erklären, denn das wird noch mein größtes Problem werden; neben dem eines inkompetenten Rettungsdienstes. Eigentlich wollte ich nach Thüringen (80 km entfernt von mir) zu meiner Lebensgefährtin fahren. Da sie insulinspritzende Typ 1 Diabetikerin ist und bei einer Ansteckung mit massivsten Blutzuckerspiegelproblemen rechnen muss, wollte ich dieses Risiko keinesfalls eingehen. Ich wäre zu dieser Fahrt zu ihr aber ohnehin nicht in der Lage gewesen. Außerdem war die Mutter meiner Lebensgefährtin am Gründonnerstag wegen der Behandlung von Hirntumormetasthasen aus der Strahlenklinik entlassen worden. Sie allein zu lassen, wäre äußerst leichtsinnig gewesen. Also konnte meine Lebensgefährtin auch nicht zu mir nach Chemnitz kommen. Meine Eltern leben in Frankenberg und sind über 70-jährige Rentner. Diese wollte ich auch keinesfalls anstecken. Meine Geschwister wohnen im Raum Frankenberg/Mittweida/Burgstädt und sind in Schichten und teilweise auch über die Feiertage berufstätig. Ich war also allein!</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Es war nicht der erste Magen-Darm-Infekt meines Lebens. Mit Tee, Zwieback, viel Ruhe und schlafen wollte ich die Durchfallerkrankung über Ostern ausschleichen. Die ersten beiden Tage kam noch Erbrechen hinzu. Einen Bereitschaftsarzt über Ostern wegen Durchfall anzufordern wäre wohl ins Leere gelaufen. Ich hätte genau die Antwort bekommen, was ich ohnehin vorhatte: Viel trinken, Tee, Zwieback, auf den Salzhaushalt achten, Ruhe und schlafen. Außerdem weiß man als Laie, daß die Bereitschaftsärzte über Ostern mit Sicherheit völlig überlastet sind und andere Notfälle zu verzeichnen haben. Schon aus dem Grund habe darauf verzichtet.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Nach drei Tagen, in der Nacht vom Sonntag zum Ostermontag trat eine ganz leichte Besserung ein. Der Montag als vierter Tag brachte eine weitere, wenn auch sehr kleine Besserung. Ich dachte, jetzt sei es überstanden und es geht aufwärts. Drei Tage Durchfall und zwei Tage Erbrechen schienen mir in meinen Augen noch nichts Ungewöhnliches. In der Nacht vom Montag zum Dienstag kam der Infekt mit voller Wucht zurück. Mein Körper nahm überhaupt nichts mehr auf, alle Flüssigkeitsaufnahme ging den direkten Weg von der Aufnahme zum Darmausgang. Ich hatte als den nunmehr fünften Tag Durchfallerkrankung vor mir und saß teilweise in Stundenabständen auf der Toilette. In der Nacht begann ich zu frieren; trotz Bettdecke, zusätzlicher Wolldecke und Wärmflasche fror ich wie ein junger Hund und hatte Schüttelfrost. Mein Entschluss stand fest, gleich am Morgen brauche ich einen Arzt. Bis zum offiziellen Beginn der Sprechstunde meines Hausarztes wollte ich noch warten, doch soweit kam ich nicht.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Morgens gegen 05.30  Uhr rief ich den ärztlichen Bereitschaftsdienst in Chemnitz an. Ich schilderte der Dame mein massives Problem – eine Person mit medizinischem Fachwissen sitzt an diesem Apparat der Auftragsannahme ohnehin nicht – und folgender Wortwechsel ergab sich sinngemäß:</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">„Der Bereitschaftsdienst geht bis 07.00 Uhr. Die diensthabende Ärztin hat noch so viele Anmeldungen vorliegen, die schafft sie in der regulären Zeit nicht. Wollen Sie nicht dann gleich zum Hausarzt gehen?“ Ich erzählte ihr, daß mein Hausarzt zwar nur vierhundert Meter von mir entfernt ist, ich es vielleicht auch bis dahin schaffe, aber keinesfalls weiter; und daß ich allein daheim bin. Ich äußerte meine Befürchtung, daß mein Hausarzt vielleicht an die Feiertage noch ein oder zwei Tage Urlaub anhängt (was nicht ungewöhnlich wäre) und ich mich völlig umsonst dorthin schleppe. Und was dann? „Dann rufen sich mich nach 19.00 Uhr an, da läuft wieder der ärztliche Bereitschaftsdienst. Wenn es gar nicht geht, rufen Sie die 112!“ Auf meinen Hinweis, daß sich die Rettungsstelle über meinen Anruf sicher „freuen“ wird, meinte die Dame: „Sicher werden die sich freuen. Aber was soll´s, sie müssen kommen!“</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Das Frieren nahm zu und schien nicht mehr beherrschbar. Mir wurde allmählich taumelig und mir schien, als werde ich apathisch. Ich rief gleich 07.00 Uhr den Hausarzt an, die Schwester ging ans Telefon. Ich schilderte ihr mein Problem in groben Zügen und bat darum, heute in die Sprechstunde kommen zu dürfen (der Hausarzt hatte heute regulär Diabetikerberatung) oder noch besser, daß der Hausarzt einen Hausbesuch bei mir macht. Die paar hundert Meter zu mir sollten das Problem nicht sein. Eine Viertelstunde später rief die Sprechstundenhilfe zurück und richtete mir vom Arzt aus, ich solle mich ins Bett legen, Kamillentee trinken und morgen zur Sprechstunde kommen. Wenn es nicht besser wird, käme er auch gern zu mir. Aber eben erst morgen.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Im Laufe des Vormittages versuchte ich es mit der alten, im Osten ohnehin relativ unbekannten Notrufnummer 19222. In einigen Gegenden soll sie noch funktionieren. Aber das war ein sinnloser Versuch, den ich auch sofort abbrach. Erneut rief ich gegen 11.00 Uhr den Hausarzt an und sagte, daß ich mich von Minute zu Minute schlechter fühlte und nicht mehr kann. Die Schwester versprach, den Arzt zu bitten, mich zurückzurufen. Leider passierte nichts dergleichen. In der Zwischenzeit führte ich ein Gespräch mit meinen Eltern in Frankenberg, jenen alten Leutchen, die ich nicht anstecken wollte. Aber meine Mutter hat medizinisches Berufsfachwissen. „Kannst Du Wasser lassen?“, fragte sie mich. „Seit Tagen nicht“, meinte ich. „Wie denn auch, bei dem Durchfall!“ „Um Himmels Willen, rufe sofort die 112 an und schildere genau DAS Problem. Die Nieren arbeiten nicht. Du bist dehydriert!“</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Ich rufe also die Notrufnummer 112 an und schildere genau DAS Problem; daß ich seit fünf Tagen Durchfall habe, seit Tagen nicht Wasser lassen kann, mir schwindlig ist, ich friere wie ein junger Hund und daß ich ALLEIN bin. Ich bat um einen Notarzt und die Einweisung in ein Krankenhaus. Der Mitarbeiter bei der 112 reagierte ungehalten. Er hörte nur das Wort Durchfall, den Rest nahm er nicht wahr. „Ich habe hier Notfälle zu koordinieren, ein Durchfall ist kein Notfall. Warum gehen sie nicht zum Hausarzt?“ Ich erklärte ihm, warum ich über Ostern auf den Bereitschaftsdienst verzichtet hatte, ich berichtete ihm von den vergeblichen Versuchen den Hausarzt zu erreichen und im Übrigen hätte mein Hausarzt jetzt keine Sprechstunde mehr. Ich erwähnte noch einmal das Nicht-Wasserlassen-Können und daß mir schwindlig ist. „Er lehnte jegliche Notarztentsendung schroff ab und meinte, es hätten auch noch andere Hausärzte in Chemnitz auf.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Ich hatte seit fünf Tagen meine Wohnung nicht verlassen, bin seit fünf Tagen nicht aus dem Schlafanzug heraus gekommen und sollte jetzt völlig geschwächt mit einer noch nicht einmal geklärten, aber offenbar ernst zu nehmenden Viruserkrankung eine Hausarztpraxis in Chemnitz suchen, um mich dort in ein übervolles Wartezimmer zu setzen? Das kann nicht der Ernst sein! Kein Mensch hat verlangt, daß er sofort einen Notarzt zu mir schickt. Aber hätte er beispielsweise gesagt, er schickt einen Notarzt, das kann aber zwei oder drei Stunden dauern, ich solle mich gedulden – dann wäre das eine Aussage gewesen, mit der hätte ich leben können. Das hätte ich noch geschafft. Bei allem Streß und Kostendruck, den haben andere Berufsgruppen leider auch. Wir leben nun mal in einem monetären System, und nicht in einem wo menschliche Zuwendung Vorrang haben. Aber auf so eine schroffe Art von oben herab abgekanzelt zu werden, das hat nichts mit Patientennähe zu tun. Das degradiert den Anrufer auf das Niveau eines „dummen Schuljungen“. Vielleicht ist dem den Anruf entgegennehmenden Mitarbeiter nicht klar, daß Ärzte für die Patienten da sind und nicht umgekehrt. Und vielleicht sollten einige Vertreter dieser Zunft einfach einmal lernen zuzuhören! Dann hätten bei ihm die Alarmglocken schrillen müssen! Ein altes Mütterchen in meiner Situation hätte es spätestens jetzt aufgegeben, noch einen Arzt zu aktivieren. Wenn man sie dann zusammengebrochen in ihrer Wohnung gefunden hätte – sofern man sie überhaupt rechtzeitig finden würde, denn eine Dehydrierung kann tödlich enden – wäre sie ein Fall für eine Dialyse gewesen. Und das kostet weitaus mehr, als den Notarzt zu schicken und dem Patienten ein paar Infusionen zu verabreichen. </span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">In der Zwischenzeit hat meine Mutter mit meiner Schwester telefoniert, die an diesem Tag zufällig frei hatte und nach Chemnitz wollte. Sie kam sofort zu mir und erschrak über meinen Zustand. Ich schilderte ihr den Ablauf der Ereignisse und wollte ins Krankenhaus gefahren werden. Mein Bedarf an Chemnitzer Ärzten war aber erschöpft. Da meine Schwester über Frankenberg zurück nach Mittweida wollte, fuhr sich mich zum Frankenberger Krankenhaus. In der Notaufnahme musste ich nicht lange warten. Während ich aufgenommen wurde, richtete man mir auf der Station ein Quarantänezimmer her. Noch während der Aufnahmeuntersuchungen und des Aufnahmegesprächs verabreichte man mir die erste Infusion. Das nenne ich kompetentes Reagieren. Insgesamt bekam ich innerhalb der nächsten zwei Tage 5 Liter Elektrolyt- und einen Liter Glukose-Infusion. Mein Elektrolythaushalt war im Keller, Kalzium musste zugeführt werden und mein Blutzucker war abgesunken (Symptome, wie sie ein Diabetiker bei einer Unterzuckerung verspürt). Die Nieren hatten die Arbeit eingestellt und der Körper war dehydriert. Wahrscheinlich wäre ich im Laufe des Tages daheim noch zusammengebrochen.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Und was war die Ursache allen Übels? Diagnostiziert wurde ein Rota-Virus; eine schwere Darmerkrankung, die durch Dehydrierung unter Umständen tödlich verlaufen kann. Rota-Viren sind stark ansteckend und meldepflichtig!</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern des Frankenberger Krankenhauses, besonders dem diensthabenden Internisten an jenem Dienstagnachmittag und den Schwestern der Notaufnahme sowie bei allen Mitarbeitern der Station für Inneres im Frankenberger Krankenhaus. Es war übrigens das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren, daß mir im KH Frankenberg in einer für mich als Single äußerst misslichen Lage schnell und kompetent geholfen wurde.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Lascher Grippeschutz, persönliche Hygiene: <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=2029" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=2029 </span></a></span></span></h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=7943</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aus Lumpen macht man&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=7937</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=7937#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 11:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[6 Fotos, Lyrik und Schöngeistiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=7937</guid>
		<description><![CDATA[Lumpensammlerweisheit des 18. Jahrhunderts Aus Lumpen macht man Papier, aus Papier macht man Geld. Geld erzeugt Banken. Banken erzeugen Bettler. Bettler erzeugen Lumpen! . . . . . . . . . . . . . . . &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Lum</span></span><span style="color: #0000ff;">p</span><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">ensammlerweisheit des 18. Jahrhunderts</span></span></h1>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Aus Lumpen macht man Papier,</span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">aus Papier macht man Geld.</span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Geld erzeugt Banken.</span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Banken erzeugen Bettler.</span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">Bettler erzeugen Lumpen!</span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">. . .</span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">. . . . . </span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #800000;">. . . . . . .</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=7937</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sexplakate, Ostblockschlampen und feiernde Schweine (2010/2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=7831</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=7831#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 20:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=7831</guid>
		<description><![CDATA[Beobachtungen im Raum Zwickau &#8211; Werdau &#8211; Reichenbach &#8211; Greiz; eine Diskothek in Zwickau (&#8220;Das Nachtwerk&#8221;) schafft mit ihrer Werbung in Westsachsen nackte Tatsachen Im Januar 2013 führte Deutschland eine kontroverse Sexismus-Debatte wegen Rainer Brüderles „Dirndlausschnitt-Äußerung“. Das Verhalten der betroffenen Journalistin gab dabei nicht minder Anlass zu Diskussionen, die bis zum Erbrechen und bis zum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Beobachtungen im Raum Zwickau &#8211; Werdau &#8211; Reichenbach &#8211; Greiz; eine Diskothek in Zwickau (&#8220;Das Nachtwerk&#8221;) schafft mit ihrer Werbung in Westsachsen nackte Tatsachen<br />
</span></h3>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Im Januar 2013 führte Deutschland eine kontroverse Sexismus-Debatte</strong> wegen Rainer Brüderles „Dirndlausschnitt-Äußerung“. Das Verhalten der betroffenen Journalistin gab dabei nicht minder Anlass zu Diskussionen, die bis zum Erbrechen und bis zum „Ich kann´s nicht mehr hören“ deutschlandweit geführt wurden. Siehe dazu auch meinen Sexismus-Blog vom 28.01.2013 unter <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=7358" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=7358</span></a></span></span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Jetzt, <strong>nicht einmal ein Vierteljahr später</strong>, machen wir munter und heiter immer so weiter, bis zum nächsten sogenannten Aufschrei. Unabhängig von diesem „Aufschrei“ hatte ich mich früher schon einmal zu diesem Thema geäußert: „Das Ende der Kindheit; Lolita-Requisiten und anzügliche Accessoires für junge Mädchen“, <span style="color: #0000ff;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=2667" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://mtwv.de/wordpress/?p=2667</span></a></span>     </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Im März 2010</strong> (also vor drei Jahren!) hatte ich ebenfalls schon einen Blogbeitrag zum Thema obszöne und aufdringliche Plakatwerbung. Den Beitrag „Ostblockschlampen und feiernde Schweine“ von damals lasse ich der besseren Darstellung meines Anliegens wegen hier und heute einfließen. Denn Brüderles Äußerung und die darauf folgende De- batte erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt wo und wie oft uns dekadenter Sexismus und primitive Werbung mit Sex im Alltag begegnen. Schlimm und bezeichnend für das Niveau einer Gesellschaft empfinde ich auch, daß der Großteil der Nutzer in Inter- netforen oder in den Onlinekommentarfunktionen schon gar nicht mehr begreift, wie oft und in welcher Weise uns solche primitive Dekadenz im Alltag übergestülpt wird. Bin ich denn mit meiner Meinung tatsächlich so ein Außenseiter?</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ein bekannter ehemaliger deutscher Showmaster, der heute in den USA lebt und mit seinen beiden Söhnen im Teenie-Alter in Deutschland weilte, sagte „Deutschland ist ein Pornoladen!“ Es ging um die Werbung mit sexuellem Hintergrund an allen Ecken und Enden des Landes, genauso wie um die vorherrschende Mode im Sommer in deutschen Landen. Nun teile ich die Prüderie der Amis und den scheinheiligen Umgang mit dieser in keinster Weise, aber ganz Unrecht hat der Showmaster dennoch nicht.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Man ist es ja schon gewohnt, daß zu „Wochenend-Events” mit reißerischen Parolen das Publikum angelockt werden soll. „Doppeldeckerparty” versprechen die einen, „Vierfachdeckerparty” die nächsten. Im März 2010 las ich auf Plakaten „Titten, Techno und Trompeten” oder „Sexy Bunny Night”. Toll, was den Veranstaltern und Betreibern so alles einfällt! In Greiz lockt eine überdimensionale Hightech-Werbetafel zu den Erotik-Märkten an der A4 am Hermsdorfer Kreuz.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Garniert wird das Ganze meistens mit mehr oder weniger niveaulosen halbnackten Halbschönheiten. Ob zum eigentlichen Thema passend oder nicht, ist egal: Hauptsache, man wirbt mit viel Fleisch und Sex. Auch wenn der (Sex) dann gar keine Rolle spielt. Der Passant fühlt sich belästigt und der Kraftfahrer abgelenkt. Man wird dieses Werbeniveaus überdrüssig und beim Kraftfahrer kommt noch eine Ignoranz gegenüber allen am Straßenrand befindlichen Schildern dazu. Dummerweise auch den wirklich wichtigen!</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Wer soll hier umworben werden, wer soll sich angesprochen fühlen? Welches Niveau spricht man hier an? Auffallen um jeden Preis ist das Motto, Publikum anlocken, egal wie. Umsatz steigern auf Teufel komm raus. Daß dabei Masse (ich vermeide bewußt die Unterstellung „die geistlose Masse”) angesprochen wird und nicht Niveau, ist dabei zweitrangig. Hauptsache der Schuppen füllt sich. Der Geschmack und das Niveau der breiten Masse ist eh im Sinkflug. Im Deutschland der Neuzeit ist viel Dekadenz in der Gesellschaft. Das zeigt sich auch bei diesem Blog-Thema. Wie sagte Veronika Fischer: „Der Geschmack der breiten Masse ist nicht immer der Beste!“</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Bei „Vierfachdeckerpartys” soll der Umsatz gesteigert werden nach dem Motto „Ist der Handel noch so klein, so bringt er mehr als Arbeit ein” (oder „eingebüßt ist auch gehandelt”). Daß man dabei den Alkoholkonsum bedrohlich steigert (am Morgen steigen dann alle brav in ihre Autos) wird hingenommen. Ein Alkoholproblem gibt es in Deutschland ja nicht und der Bürger ist frei und mündig.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Was versteht man unter „Sexy Bunny Night” und was haben „Titten, Techno und Trompeten” miteinander zu schaffen? Sicherlich wird nichts davon die wahre Gestaltung des Abends ausmachen und alle Veranstaltungen sind so nichtssagend und austauschbar untereinander wie Einkaufscenter oder Neubau-Eigenheimsiedlungen. Hauptsache, man unterscheidet sich in der Werbung voneinander. Und die darf an Niveau und reißerischer Aufmachung auch gern unter die Gürtellinie gehen, wie folgende Beispiele zeigen:</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Sax-Clubzone Rodewisch wirbt mit „Ostblockschlampen”. Ein weiteres Poster eine Laterne weiter schreit uns förmlich an: „Feiert, Ihr Schweine!” Der Veranstaltungsort: irgendeine „Linde“. Selbst wenn der weitere Text auf dem Poster oder spätestens dann die tatsächliche Veranstaltung die ordinären Überschriften wieder relativieren, man hat einfach keine Lust, das wissen zu wollen. Es ist einfach dekadent und ordinär. So klingt Werbung für den Puff oder für eine Sauforgie!</span></h4>
<div id="attachment_786" class="wp-caption aligncenter" style="width: 418px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/Ostblockschlampen.jpg"><img class="size-full wp-image-786" alt="Poster: Ostblockschlampen" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/Ostblockschlampen.jpg" width="408" height="600" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Poster: Ostblockschlampen</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Ein Kommentator schrieb mir:</strong> „Ich muss Dir größtenteils zustimmen. Einzige Anmerkung: Ostblockschlampen sind natürlich keine Frauen von russischen Straßen sondern ´ne Band/Gruppe, wie auch immer; und da kann man ja nun mal nur mit deren Namen werben. Die Vorstellung aber, dass da „Schlampen” aus dem Osten rum huppen, wäre geil.“ . . . Nun gut, ich sehe es ein klein wenig anders. Und dabei habe ich keines- falls etwas gegen Frauen aus Russland. Ich habe was gegen das Niveau dieser Werbung.<br />
</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Im März 2013, drei Jahre nach meinen Beobachtungen am Straßenrand und nur zwei Monate nach der Sexismusdebatte</strong> (siehe ganz oben) wirbt die Diskothek Nacht- werk/Zwickau mit einem Poster, das in ganz Westsachsen an verschiedensten Standorten hängt und in Hohenstein-Ernstthal für Empörung sorgt. Das überdimensional große Poster zeigt ein junge Frau, leicht bekleidet und sich lasziv die Lippen leckend, die Haare feucht und zurückgegelt, der Blick devot gesenkt und leicht obszön. Das Poster wirbt mit „It´s your Orgia“ (Es ist Deine Orgie) und noch einmal in großen Lettern „Orgia Bizarre“. Eines der vielen Poster hängt am Hohensteiner Bahnhof, der Einflugschneise vieler Kinder und Jugendlicher zu Hohensteiner Schulen. Die Internetseite des Veranstalters wirbt mit Schlagworten zur Party wie „hörig, heiß, lasziv und verrucht“. Der Verant- wortliche der Diskothek meint, daß es dem Sinn der Veranstaltung entspricht und daß Fetisch-GoGo-Girls auftreten, die unter anderem mit Gasmasken tanzen. Angeblich gehöre so etwas längst zu sexuellen Spielarten der Jugendkultur. Das Poster verstößt nicht gegen öffentliches Recht. Ich bin aber der Meinung, daß nicht alles, was nicht unbedingt verboten ist, auch letztlich unbedingt sein muss. Die Rektorin einer Hohensteiner Förderschule hat sich jetzt öffentlich gegen diese Plakate zumindest an Schulwegen aus- gesprochen und dabei in Online-Kommentaren zahlreiche Gegenstimmen und einen Sturm der Entrüstung geerntet.  </span></h4>
<div id="attachment_7897" class="wp-caption aligncenter" style="width: 367px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/DSC_001.jpg"><img class=" wp-image-7897  " alt="Poster &quot;Orgia Bizarre&quot;" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/DSC_001.jpg" width="357" height="504" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;"> Poster &#8220;Orgia Bizarre&#8221;</span></p></div>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Was mich stört, ist nicht die (nicht einmal völlig) Nackte. Mich stört die Obszönität dieser Plakatwerbung. Erotik oder Ästhetik sehen anders aus. Erotik und Ästhetik gehen mit Stil und Niveau einher, Öbszönität aber nicht.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Beleuchten wir doch aber mal den geschäftlichen Hintergrund des Posters? Eine Disko- thek muss wirtschaftlich arbeiten. Sie lebt vom Kundenzulauf (Jugendliche). Also hängt man so ein Poster dorthin, wo es viele Menschen der Zielgruppe erreicht: an einen Bahn- hof, einen Schulweg, in Ortszentren und an dicht befahrene Straßen. Für den Zweck des Auffallens darf, ja muss, Werbung belästigend wirken, aggressiv sein. Auch wenn das mein persönliches Empfinden empfindlich stört. „Kaufen, kaufen – marsch, marsch&#8221; ist so eine aggressive Werbung oder der lauthals in den Äther geschriene Slogan „Geiz ist geil!“ Doppeldeckerparty, Viefachdeckerparty, ein anderes Plakat verspricht „Titten, Techno und Trompeten&#8221;. Hallo, geht´s noch? Eine Mädchen-Band nennt sich sehr niveauvoll „Ostblockschlampen&#8221; und der Bandname kommt dem Sax Rodewisch für die Veranstaltungsparty sehr gelegen (nebst obszönem Posterfoto, siehe oben). Ein weiteres Poster eine Laterne weiter schreit uns förmlich an: „Feiert, Ihr Schweine!” Veranstal- tungsort: irgendeine Linde. Wer sich so angesprochen fühlt, kann doch nicht ganz dicht sein. Selbst wenn der weitere Text auf dem Poster oder spätestens dann die tatsächliche Veranstaltung die ordinären Überschriften wieder relativieren, man hat einfach keine Lust, das wissen zu wollen. Es ist einfach primitiv und obszön. Und das spielt alles in derselben niveaulosen, ordinären und dekadenten Liga wie das Poster zur „Orgia Bizarre“. Die Folgen einer überall zugänglichen Sexkultur sehen dann so aus: Eine Streetworkerin berichtet im Fernsehen von einer Dreizehnjährigen, die sagte: „Am Wochenende mach ick enne Gangbangparty!&#8221;</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #000000;">Casanova meint: &#8220;Die Liebe besteht zu drei Vierteln aus Neugier.&#8221;</span></strong></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Und wo bitte soll die Neugier herkommen und vor allem wie Bestand haben, wenn man allerorten Brüste und Schenkel um die Augen geklatscht bekommt? Wo es schon sexy Mode für zehnjährige Mädchen gibt (siehe Verlinkung oben)? Wo man in Chemnitz an der Giebelseite eines Hauses neben einer Tankstelle an der Zwickauer Straße auf einem überdimensionalen Werbeposter für Tabledance auf der Leipziger Straße mit einer sehr leicht bekleideten Dame wirbt? Mich regt diese Aufdringlichkeit auf. Am Ortseingang Greiz warb man im Jahr 2010 mehrere Monate auf einem riesigen Poster für einen großen Sex-DVD-Verleih am Hermsdorfer Kreuz. Die Pose der jungen Dame von hinten war alles, aber nicht ästhetisch. Dekadent triffts eher. Aber wen stört das in einer ohnehin dekandenten Gesellschaft? Offenbar die wenigsten.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Belästigung geht für mich aber viel früher los. Zum Beispiel bei den zur Zeit modischen sehr tiefen Ausschnitten bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit, in die man hineinzuglotzen fast gezwungen wird. Dabei bin ich durchaus und gern in der Lage, festzustellen, daß &#8220;die Frau auch Augen hat&#8221;. Aber dazu muss man erst einmal die Mög- lichkeit bekommen. Da darf der Focus nicht sofort und gezwungenermaßen auf dem Aus- schnitt liegen! Wenn die Frühlings- und Sommermode losgeht, setzt sich die Alltags- belästigung fort. Ich habe es sicher nicht mit der Prüderie der Amis, und ich bin selbst auch nicht prüde; ich bin sexuell sogar ein Genießer bis in in meine hintersten Gedanken- stübchen im Alltag. Aber das ist Kopfkino, die Gedanken sind frei. Es belästigt nie- manden. Vorausgesetzt, man geht mit seinen Gedanken stilvoll, und nicht plump um! Und wie gesagt: &#8220;Die Liebe besteht zu drei Vierteln aus Neugier.&#8221; Wo bleibt das Geheimnis- volle des anderen Geschlechts, wenn es dermaßen öffentlich zur Schau gestellt wird? Wo bitte soll die Neugier herkommen und vor allem WIE Bestand haben?   </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>„Die Prüden werden nie müde zu betonen, dass sie NICHT prüde sind.&#8221;</strong> schreibt mir ein Kommentator als Antwort auf meine Meinungsäußerung.  </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich denke, diese Aussage ist rein spekulativ. Und selbst wenn es so wäre: nur weil man vielleicht noch keinen Sex mit (Zitat Zeitungsartikel) Gasmaske und wenigstens zwei Frauen (oder Männern) hatte, bei noch keiner Gangbang-Party war oder auch Sex mit Peitsche noch nicht probiert hat; man kann dennoch mehr als eine Sexstellung kennen und praktizieren und auch gern das Licht „beim Sex mit Muttern&#8221; (wie ein anderer Kommentator sarkastisch in Bezug auf die „Prüden“ geschrieben hat) anlassen. Das Auge ißt bekanntlich mit.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Aber vielleicht gibt es in unserer Gesellschaft doch noch einen gewissen Prozentsatz Menschen, die die drei Kategorien a.) Prüderie oder ausgefülltes Sexleben b.) Erotik und Ästhetik sowie c.) billige, niveaulose, obszöne, dekadente, primitive und vor allem aufdringliche Werbung auseinanderhalten und differenzieren können?</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/Diskothek-schafft-halb-nackte-Tatsachen-artikel8297304.php" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/Diskothek-schafft-halb-nackte-Tatsachen-artikel8297304.php</span></a></span></h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=7831</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tierschutz oder Tierschmutz? (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=7840</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=7840#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Mar 2013 17:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=7840</guid>
		<description><![CDATA[Ich wurde zu diesem Thema um meine Meinung gefragt. Und da sich hier im Netz viele Tierliebhaber tummeln, stelle ich das gleich mal zur Diskussion: Für MEINE Begriffe haben wir viel zu viele militante Tier“schützer“. Und so eine Masse an Tierheimen, die dennoch nicht ausreichen, aber finanziert werden wollen/sollen, gab es früher auch nicht. Da [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Ich wurde zu diesem Thema um meine Meinung gefragt. Und da sich hier im Netz viele Tierliebhaber tummeln, stelle ich das gleich mal zur Diskussion:</span></h3>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Für MEINE Begriffe haben wir viel zu viele militante Tier“schützer“. Und so eine Masse an Tierheimen, die dennoch nicht ausreichen, aber finanziert werden wollen/sollen, gab es früher auch nicht. Da gab es aber auch nicht so viel Tier-Elend. </span><br />
<span style="color: #000000;"> Wer hatte denn früher Haustiere? In allererster Linie mussten die örtlichen Voraus- setzungen dafür da sein. Wenn das nicht vorhanden ist, dann geht es nicht. Ich kann auch tierlieb sein ohne eigenes Tier. Verantwortungsvolle Tierliebe kann sich auch zeigen in- dem ich bewusst auf ein Tier verzichte: weil ich einschätzen kann, daß mir die örtlichen, zeitlichen oder Wissensvoraussetzungen fehlen! </span><br />
<span style="color: #000000;"> Wer hatte denn früher einen Hund? Es gab/gibt Schutz- und Wachhunde, Hofhunde, Jagdhunde, Schlittenhunde, Blindenhunde, Diensthunde und Hütehunde. Leider auch Kampfhunde und für die feinen Damen Schoßhündchen. Heute? Ich weiß nicht, wie viele Hunde in Deutschland leben. Jedenfalls leben meines Erachtens viel zu viele Hunde bei Menschen, die sich das vorher nicht richtig überlegt haben (siehe Modehunde wie der „süüüße Cäsar-Hund“). </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"> Das Geschäft mit dem Elend der Findeltiere und den Welpen der soganannten Welpen- Mafia blüht. Und Angebot schafft Nachfrage, oder umgekehrt. Das ist wie bei der Alt- kleidersammelmafia oder ähnlichen mittlerweile ins Gegenteil verkehrenden, ehemals gut gedachten Sozialprojekten.</span><br />
<span style="color: #000000;"> Viel zu viele Tierliebhaber und Hundenarren, allem voran Hundebesitzerinnen, ver- menschlichen ihre Vierbeiner und sind natürlich anfällig für jede Form von Werbung, wie „Helft dem armen Tier“, „Niedliche Welpen suchen ein Zuhause“ und so weiter. Logisch, daß der Quell nie versiegen wird, wenn man bei den Tier“schützern“, Tierliebhabern und Hundenarren derart offene Türen einrennt. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"> Ich kann zum Beispiel auch nicht nachvollziehen, daß Tierheime sich um Exoten kümmern. Es fehlt oftmals das spezifische Fachwissen beim Tierheimpersonal ebenso wie bei dem für das Tierheim zuständigen Tierarzt (der noch dazu auch gut bezahlt werden will). Mit Liebe allein kann man die Welt der armen oder Findeltiere nicht retten. Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum sich Tierheime um Ziegen, Schafe oder Pferde kümmern. Bei aller Liebe, aber beim Schlachter bekommt man dafür wenigstens noch ein gutes Stück Fleisch für einen Sonntagsbraten. </span><br />
<span style="color: #000000;"> Einen Mops vermitteln zu wollen, der Krebs hat, Kot verliert und 12 Jahre alt ist…&#8230; Leute, nehmt mir´s nicht übel: dem armen Kerl wäre mit einer Spritze für die ewigen Jagdgründe und Ruhe und Frieden im Mopshimmel mehr gedient! Bei den Menschen hat es gefühlte Ewigkeiten gedauert, bis 2009 endlich ein Patientenverfügungsgesetz beschlossen wurde. Kaum einer bezweifelt die Richtigkeit dieser Möglichkeit, selbst bestimmen zu dürfen, wann man nicht mehr am Leben gehalten werden will. Dem Hund sollte man das auch zugestehen und gönnen, und nicht mit falscher Tierliebe den Nutzern von Internetnetzwerken auf die Tränendrüsen drücken. Das ist meine Meinung.</span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>weiterführende Links:</strong></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Fachmagazin für die Heimtierbranche:</span> <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.zza-online.de/artikel/051066.html" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.zza-online.de/artikel/051066.html</span></a></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Was ist schlecht am Auslandstierschutz:</span> <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.tierundschutz.de/gedanken-zum-tierschutz/was-ist-schlecht-am-auslandstierschutz/" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.tierundschutz.de/gedanken-zum-tierschutz/was-ist-schlecht-am-auslandstierschutz/</span></a></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Welpenmafia und Tierschutz:</span> <span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.aroundthepet.de/blog/2013/02/18/Von-Welpenmafia-und-Tierschutz.aspx" target="_blank"><span style="color: #0000ff;">http://www.aroundthepet.de/blog/2013/02/18/Von-Welpenmafia-und-Tierschutz.aspx</span></a></span></h4>
<h4 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #000000;">Kommentare zum Thema (von meiner Facebook-Chronik)</span></strong></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Absolut auf den Punkt getroffen!</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich wüsste auch nicht, dass es früher im Kreis Schwarzenberg und in Merseburg ein Tier- heim gegeben hätte. Hier im Westen lief einiges anders. Die vielen jungen Weiber, die verrückt nach Pferden sind. Jeder Kinderwunsch nach einem niedlichen Jungtier, das man dann, wenn es groß ist, nicht mehr haben will, weil es dann schon wieder Jungtiere gibt.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich würde zum Beispiel alles daran setzen, daß eine weitgehend kontrollierbare Kast- ration/Sterilisation bei Hauskatzen gesetzlich beschlossen wird. Die Hauskatze wird des- halb nicht gleich aussterben&#8230;.. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Zumindest bei Freigängerkatzen ist Kastration ein Muss. Bei Hunden sollte eigentlich der Halter kastriert werden, wenn er nicht aufpassen kann (ok, ich bin da seeeeehr militänt), denn da gibt es mitunter durch die Kastration ganz böse Sozialprobleme. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Mag hart klingen, ich sehe es aber auch so. Ich möchte nicht wissen, auf wieviel Bauern- höfen man tatenlos zusieht, wie die Hofmiez jedes Jahr zweimal Junge wirft und der Bauer dann die Jungen ersäuft oder an die Wand klatscht. Das erspare ich doch meinem Tier, oder? So geizig oder verantwortungslos kann man doch nicht sein? Aber offenbar doch. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Bei so viel Elend in Deutschland was die Katzen auf den Straßen anbelangt, gehört eine Kastrationspflicht gesetzlich geregelt. Auch verstehe ich nicht, warum immer wieder Tiere aus dem Ausland geholt werden, wo unsere Tierheime doch voll sind.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Alte, aber gesunde deutsche Tiere werden mitunter in deutschen Tierheimen umgebracht, weil sie sich nicht so leicht vermitteln lassen wie junge Tiere aus dem Süden. Klar, „alt&#8221; und womöglich nicht ganz so hübsch hat eher selten den Mitleidsfaktor. Lieber nimmt man einen aus der „Tötung&#8221;, der speziell zum Verkauf produziert wurde.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Das ist wie mit Einwanderern. Wer wandert denn als stärkste Fraktion in Deutschland ein: die armen Großfamilien ohne Bildung und ohne Beruf oder eigene Mittel. Die, die wir gebrauchen könnten, die wandern um Deutschland herum. Aber solange die Türen der Asylanten- wie der Tierheime offenstehen und sich immer wieder Menschen mit falscher Tierliebe angesprochen fühlen . . . .</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Und das schafft nur neues Leid. Mehr wird damit nicht erreicht.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Das stimmt. Als ich meinen Sohn letztes Jahr Mal vom Flughafen abgeholt habe, war eine Frau dabei, die mindestens zehn Käfige mit Katzen und Hunden dabei hatte. Da waren gleich Leute da, auf die die Tiere verteilt wurden. Zudem steht heute in der Zeitung, dass Jäger in Hessen letztes Jahr 1500 Katzen im Wald erschossen hätten und einige Hunde.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Vom Erlös eines einzigen Welpen werden mindestens drei neue Würfe produziert! </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Furchtbar ! Ich bin mir fast sicher, daß mit einem mitleiderregenden Drecksgeschäft mehr Geld gemacht wird, als wir glauben mögen oder gar wissen können. </span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Erfahrungsgemäß ist Tier“schutz&#8221; zu 85 % Tierschmutz. Wir wissen lange nicht alles; ein ganz übles Geschäft.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Oh, mein Thema; aber damit das hier nicht zu lang wird, Kurzfassung: Ich hatte schon als Kind Tiere, Katzen, Hund, Meerschweinchen, Hamster; habe Tauben aufgepäppelt die aus dem Nest fielen, verletzte Tiere mit nach Hause genommen, aufgepäppelt . . . Und das ist bis heute so geblieben. Das eigentliche Problem sind, glaube ich die, puppy-mills aus Osteuropa, zu vergleichen mit ´ner Hühnerfarm, züchten bis zum Abwinken und Geld machen auf Kosten der Gesundheit der Tiere. Früher gab es hier und da mal einen Züchter, die Tierheime waren weniger voll. Ich arbeite jeden verdammten Tag wenigstens 2 Stunden für Tierheime (Tötungsstationen) und versuche bei der Vermittlung zu helfen. Ich nehme keinen Cent dafür, genauso wie all die anderen Helfer! Sei es die Person, die mit dem Auto hinfährt und die Tiere rausholt oder die, die füttern, impfen usw. Alles läuft über Spenden und oft wird aus der eigenen Tasche zugezahlt. Es ist eine Sauerei, dass viele ihre Tiere nicht sterilisieren bzw. kastrieren und dann schon wieder ein Welpenkarton vorm Tierheim steht. Wann machen die Leute endlich mal die Augen auf? Nicht kaufen, sondern aus dem Tierheim holen! Und da bin ich Deiner Meinung Alwin, es macht auch keinen Sinn immer ALLES zu retten. Klingt traurig, aber man muss genau hinschauen. Im Falle des Mops, ok; er wird vermittelt. Aber tun wir dem Hund einen Gefallen damit? Thema Reptilien, hab ich auch schon oft gesagt und gesehen: hey, man nimmt den Besitzern das Tier weg, „FALSCHE HALTUNG!“ Ok, aber im Tierheim hocken die auch nur auf dem nackten Ast im leeren Terrarium. Und DAS ist dann ok? Ach ich rege mich nur auf . . . Ich höre lieber auf! Das ist voll mein Thema und ich muss jetzt los <img src='http://mtwv.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Bis dann . . .</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich habe überlegt, ob ich mich zu dem Thema 12 Jahre alter Mops äußere. Von mir wird es sowieso als mopsvernarrte Irre nicht ernst genommen. Fakt ist aber eins: kein Tierarzt schläfert so schnell einfach so ein Tier ein – darf er gar nicht und das läuft ihm ans Bein. Laut Tierschutzgesetz „…ist das Einschläfern von Tieren ohne zwingende Notwendigkeit nicht gestattet. Eine zwingende Notwendigkeit ist nur dann gegeben, wenn das Tier nicht ohne schwerwiegende Beeinträchtigung seiner artspezifischen Verhaltensweisen weiterexistieren kann.&#8221; (Wikipedia). Persönlich ist man anderer Ansicht (ich auch), aber nur weil ein Hund 12 Jahre alt ist, den Kopf schief hält und „nur“ kotinkontinent ist , ist das KEIN Grund !!!! Solange der (in diesem Fall) Mops frisst und sich alters- und rassespezifisch verhält, hütet sich jeder Tierarzt, den Hund einzuschläfern. Ähnliche Erfahrungen musste ich leider schon selbst machen. Mehr habe ich mich gefragt, warum so ein alter, kranker Hund nicht seine letzten Monate in seiner gewohnten Umgebung und Familie verbringen darf. Auch das gehört dazu.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich weiß auch, wie schwer es ist, so eine Entscheidung zu treffen. Ich habe sie selbst letztes Jahr bei meiner erst dreijährigen Hündin treffen müssen. Man denkt sich, war es richtig, hätte man noch was tun können? Aber tief in mir weiß ich, sie hat so gelitten: es war richtig und ich darf nicht weiter darüber nachdenken. Wenn ein Tierarzt sich weigert, dann ein Machtwort sprechen! Denn warum soll ich den Hund mit noch mehr Medikamenten vollpumpen, die doch nichts bringen, er wie ein Zombie rumläuft und am Ende qualvoll stirbt. Wenn die Lebensqualität des Hundes nicht mehr gut ist, er sich zum Gassi nur noch raus schleppt – dann tut ein guter Tierarzt was er eben tun muss. Wir können ja mal ´ne Freundin dazuholen, sie ist Tierärztin. Mal schauen was sie sagt, falls sie es hier liest: also liebe Jessica XXX.,  was sagst DU dazu?</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Der Mops war nur ein Beispiel, weil es recht aktuell war. Und wenn der Tierarzt das nicht so einfach darf (warum eigentlich nicht, wenn Herrchen oder Frauchen den Hund erlösen wollen?), dann brauchen wir eben noch ein Patientenverfügungsgesetz für Hunde! Einem Sterbenden soll man alles an medizinischem Fortschritt angedeihen lassen, was nötig ist. Aber nicht die ganze Bandbreite dessen, was möglich ist. Das ist wie beim Menschen. Und warum soll ich Dich nicht als Mopsverrückte ernst nehmen? Das hier ist doch eine sachliche und wichtige Diskussion! Über Hunde im Bett diskutiere ICH natürlich auch nicht mehr <img src='http://mtwv.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />   Zitat: „…aber nur weil ein Hund 12 Jahre alt ist, den Kopf schief hält und „nur“ kotinkontinent ist , ist das KEIN Grund !!!!&#8221; &#8230;.. die bisherigen Besitzer sehen das offenbar anders, die wollen ihn „loswerden&#8221;. Die Frage ist doch, wer soll so einen armen Hund nehmen? Würdest Du in so einem Zustand ein Auto kaufen oder die Wohnung in einem Abrisshaus mieten? Wenn der Hund in diesem Zustand zu jemandem gehört, dann zu denen, bei denen er sein Leben verbracht hat. Oder leben die Besitzer nicht mehr? Vielleicht haben sie schon einen kleinen süüüßen Welpen im Auge und der alte Hund muss raus?</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Es hatten sich genug angeboten, den Hund zu nehmen! Dass das nur ein Beispiel war, weiß ich. Aber ich habe ähnliches (nur ohne Inkontinenz) durch! Also ist es leicht zu reden und zu rufen: Erlöst den Hund!! Es ist aber nicht so einfach, selbst wenn man schweren Herzens zu dieser Entscheidung kommt. Die Familie verurteile ich nicht und kenne nicht die Hintergründe, aber fragen darf man sich wohl&#8230; man hat ja selbst auch immer genügend Fragen, die man sich stellt &#8230; man braucht einen guten und auch beherzten Tierarzt; aber finde den! Denn letztendlich zählt dann auch das Geschäft. Immer wieder Praxisbesuche, teure Medikament, Windeln oder Höschen für die Wohnung usw. Das liebe Geld redet immer mit!</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ich wollte zwar auch noch was schreiben, aber es wurde schon alles angesprochen und fast jeder hat wohl seine eigene Geschichte dazu. Man kann nur hoffen, daß jeder die richtige Entscheidung für sich selbst und das Tier trifft.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Das Hauptproblem ist ja eh eher in den obigen Kommentaren angesprochen worden. Der Mops-Fall war dazu ein aktuelles, aber ein unglücklich gewähltes Beispiel. Unser bzw. Euer (Tine und Co.) Problem bezog sich ja auf die Fließbandfertigung und Vertreibung der Ostblockhunde von der sogenannten Welpenmafia (wobei ich die angesprochenen Tierheimprobleme oben auch ernst meine). Wenn ich, wie Annet S. oder Christine K. mit der Vermittlung von Hunden zu tun hätte – und das war ja die Frage bzw. das Thema – ich würde das Ostblockwelpengeschäft NICHT unterstützen. Auch wenn es leid tut. Genau davon gehen die nämlich aus!! Mein einziger Hund, den ich bisher hatte, war aus dem Tierheim und ein lieber Kerl.</span></h4>
<div id="attachment_7934" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Stilleben-97.jpg"><img class=" wp-image-7934  " alt="Hund Bingo aus dem Tierheim in Vielau" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Stilleben-97.jpg" width="504" height="342" /></a><p class="wp-caption-text"><span style="color: #000000;">Hund Bingo aus dem Tierheim in Vielau</span></p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=7840</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frauentag war gestern. Und was haben wir heute? (2013)</title>
		<link>http://mtwv.de/wordpress/?p=7792</link>
		<comments>http://mtwv.de/wordpress/?p=7792#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 17:52:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albrecht Krenbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Zeitgeschehen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://mtwv.de/wordpress/?p=7792</guid>
		<description><![CDATA[Jede Wette, daß am 08. März wieder die alte Debatte um den Frauentag startet. Ein persönliches Plädoyer für den Internationalen Frauentag Ich höre immer nur „Muttertag ist wichtiger!” Mir scheint, hier ist einerseits manchem Zeitgenossen die Unterscheidung zwischen FRAU und MUTTER nicht bewusst! Anderseits habe ich persönlich zum Muttertag keine so rechte Verbindung. Man mag [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><span style="color: #0000ff;">Jede Wette, daß am 08. März wieder die alte Debatte um den Frauentag startet. Ein persönliches Plädoyer für den Internationalen Frauentag</span></h3>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Ich höre immer nur „Muttertag ist wichtiger!”</strong> Mir scheint, hier ist einerseits manchem Zeitgenossen die Unterscheidung zwischen FRAU und MUTTER nicht bewusst! Anderseits habe ich persönlich zum Muttertag keine so rechte Verbindung. Man mag es mir nicht verübeln, denn diesen kannte ich vor 1990 nicht. Obwohl ich eine Mutter habe, die beste der Welt! Und von dieser Mutter stammt auch der Ausspruch: „Eine Frau macht mit ihrem Mann eigentlich fast alles mit. Aber er muss lieb zu ihr und treu sein!“</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Der Frauentag wiederum führt seit 1990 ein etwas verteufeltes Dasein</strong> – sehr zu Unrecht, wohlbemerkt. Denn dieser Tag ist älter als es die DDR-Ideologie war, er ist entgegen vorherrschender Meinung keine DDR-Erfindung; und er ist international! Der Internationale Frauentag geht zurück auf das Jahr 1910 und die deutsche Sozialistin Clara Zetkin. Ein Beispiel für diesbezügliches Unwissen, ein Kommentar bei Facebook im Jahr 2012: „Haha, dürfen wir da die ganze shemales aus´m Osten mitmachen?” Keine Ahnung vom Frauentag und dessen Entstehungsgeschichte, aber seinen Senf zum Frauentag dazugeben.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Und so tappe ich Frauen-Mutter-Feiertagsmäßig ein bisschen im Niemandsland. Schade, weil ich die Frauen eigentlich achte, schätze und liebe! Es ist mir zu blöde, plötzlich die übergestülpt bekommene Mode des Muttertages mitzumachen, und anderseits wollen selbst die Frauen – so man sie fragt – vom Frauentag wenig bis nichts wissen. Und wenn die Frau das so ehrlich meint wie sie es sagt, dann hält sich Mann daran. Schade eigentlich. Und so beschäftigen wir uns lieber mit solchen Re-Importen aus den Altbundesländern beziehungsweise aus den USA wie Valentinstag, den oben erwähnten Muttertag und Halloween statt Reformationstag oder Allerheiligen; und vielleicht feiern wir eines Tages auch noch Thanksgiving.</span></h4>
<h3 style="text-align: center;" align="center"><span style="color: #ff0000;"><b>Trotzdem: Prost Ihr Frauen dieser Welt. Auf Euer Wohl!</b></span></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Blüten-sonstige-14.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-7814" alt="Blüten, sonstige (14)" src="http://mtwv.de/wordpress/wp-content/uploads/2013/03/Blüten-sonstige-14.jpg" width="560" height="372" /></a></p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Es gibt Länder, die haben noch mit ganz anderen Zielen der Frauenbewegung zu kämpfen. Da geht es um das Grundsätzlichste. Dagegen ist hier die Welt für Frauen in Ordnung. Aber auch nur scheinbar, denn es ist noch lange nicht alles Gold, was glänzt!</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Diese Welt ist von Männern für Männer gemacht. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Und die Religionen aller Couleur haben einen großen Anteil daran. Die Frau sei dem Manne Untertan. Lachhaft. Es gibt Regionen dieser Erde, da behaupte ich, die Zukunft dieser Länder liegt nur in den Händen der Frauen! Afrika zum Beispiel. Aber man lässt sie nicht. Lieber verstümmelt und vergewaltigt man die Frauen und lässt sie für die Familien schuften wie die Berserker, während die Männer mit blutigen Bürgerkriegen beschäftigt sind. Religiöse Hintergründe, sogenannte Traditionen, Frauenfeindlichkeit, Unterdrückung und Macht über die Frauen sind in weiten Teilen der Erde bittere Realität. Noch immer gibt es das weltweite Tabuthema der weiblichen Genitalverstümmelung, harmlos Beschneidung genannt. Noch immer gibt es Frauen, die verstoßen werden, wenn sie den Anforderungen als Gebärmaschinen für Söhne nicht mehr genügen. Noch immer gibt es Vergewaltigungsorgien in Indien. In China und Indien kann man Töchter gleich nach der Geburt im Krankenhaus „entsorgen“. Frauen werden gesteinigt oder mit Säureanschlägen ein Leben lang entstellt. Frauen und Mädchen sind überproportional vom Menschenhandel und von Zwangsprostitution betroffen. Und jeder kennt wohl das Bild des arabischen Teppichhändlers: die verschleierte Frau schleppt die Teppichrollen und ihr Mann fährt im Mercedes S-Klasse in Schrittgeschwindigkeit hinterher. In Sachsen hat die häusliche und damit auch die seelische und die sexuelle Gewalt gegen Frauen seit dem Jahr 2000 kontinuierlich zugenommen. Die Fakten laut einer MDR-Sendung im Januar 2013: In Sachsen wird mittlerweile jede vierte (!) Frau im Laufe ihres Lebens Opfer sexuellen Missbrauchs und/oder häuslicher Gewalt. Von einigen wenigen hundert im Jahr 2002 ist die Zahl im vorigen Jahr (Anm.: 2012) auf 2.000 gestiegen. Die meisten schweigen und leiden still, sei es aus Scham oder weil sie daheim noch Kinder und damit eine fragwürdige „Familie&#8221; aufrecht erhalten wollen.</span></h4>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ein weiteres Beispiel in meinen Blogbeitrag unter<br />
</span></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mtwv.de/wordpress/?p=7046" target="_blank">http://mtwv.de/wordpress/?p=7046</a></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong><span style="color: #000000;">Es gibt Länder, da kämpft man um die einfachsten Rechte für die Frauen. Deshalb Daumen hoch von mir für den Internationalen Frauentag!</span></strong></h4>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #000000;">Bei einem offiziellen Besuch in Benin im Jahre 1995 wurde Christa Müller</span></strong><span style="color: #000000;"> erstmals mit der grausamen Tradition der weiblichen Beschneidung konfrontiert. Von der Ehefrau des damaligen beninischen Staatspräsidenten um Hilfe gebeten, begann sie, Spenden zu sammeln, um einheimische Initiativen gegen das grausame Ritual in Benin zu unterstützen. Anfang 1996 gründete Christa Müller dann in Saarbrücken die Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen:  (I)NTACT e. V</span></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.intact-ev.de/index.html" target="_blank">http://www.intact-ev.de/index.html</a></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Die australische Ärztin Catherine Hamlin</strong> wanderte 1959 mit ihrem Mann nach Äthiopien aus, um dort als Hebamme und Gynäkologin zu arbeiten. Eigentlich wollte sie nur ein paar Jahre bleiben &#8211; mittlerweile ist Hamlin 85, und sie ist in Afrika geblieben. Das Paar entwickelte eine Behandlungsmethode für Frauen, die bei der Geburt innere Verletzungen, sogenannte Fisteln erlitten haben. Das medizinische Problem ist in Europa kaum bekannt, aber in Afrika macht es Hunderttausenden Frauen das Leben zur Qual:</span></h4>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fistula.de/hospital.html" target="_blank">http://www.fistula.de/hospital.html</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/alternativer-nobelpreis-helden-im-hintergrund-a-654695-4.html" target="_blank">http://www.spiegel.de/politik/ausland/alternativer-nobelpreis-helden-im-hintergrund-a-654695-4.html</a></p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>Es gibt für die Frauen dieser Welt noch viel zu tun! Und oftmals müssen die Frauen die Initiativen zuerst selbst in die Hände nehmen.</strong> </span><strong></strong><span style="color: #000000;">Oder hat schon mal jemand von einem GleichstellungsbeauftragTEN gehört? Das sind immer Gleichstellungsbeauftragte (also Frauen). Politkabarettist Hagen Rether meint: &#8220;So lange Frauenversteher noch ein Schimpfwort ist oder mit Spott und Hohn bedacht wird, sind wir von Gleichberechtigung noch meilenweit entfernt. Frauenversteher; was gibt es denn an Frauen nicht zu ver- stehen? Die teilen sich doch mit&#8230;&#8230;!&#8221; </span></h4>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<h4 style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><strong>P.S.:</strong> Ich kann mich auch nicht mit dem „Männer- oder Vatertag” identifizieren. Ich weiß nicht, was sich manche Frauen dabei denken, Männern zum Männertag zu gratulieren. Den Tag gibt es eigentlich gar nicht und ich mag das auch nicht. Deshalb finde ich die aufgekommene Mode des „Ausflugstages“ für die ganze Familie (oder mehrerer Familien zusammen) auch bedeutend schöner.</span></h4>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mtwv.de/wordpress/?feed=rss2&#038;p=7792</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
