Archiv für September 2009
Burg Rabenstein im Wasser
Ein Foto, wie es wahrscheinlich hundertfach an einem Tag irgendwo in Deutschland möglich wäre. Man muß nur zur rechten Zeit mit Fotoapparat am rechten Ort sein. In diesem Fall an der Burg Rabenstein in Chemnitz. Und schon wird aus Sachsens kleinster Ritterburg ein Wasserschloß
Burg Rabenstein, Chemnitz
so entsteht eine Pilzmahlzeit
Was gibt es schöneres, als an einem freundlichen Spätsommer- oder Herbsttag im Wald herum zu stromern und nebenbei Pilze zu suchen. Aber auch ohne Pilze zu finden kann man Ruhe tanken, Stille genießen und abschalten.
Am Wochenende im Wald bei Daßlitz (Greizer Umland) haben wir die letzte(n) Stunde(n) vor der Nachtschicht genossen und ein Abendbrot sprang dabei auch noch heraus. Für mich. Von meinem Schatz zubereitet. Mmmhh.
Treffen sich zwei Schnecken. Die eine hat ein blaues Auge. Sagt die andere: ” Was ist denn mit Dir passiert?”. Meint die mit dem Veilchen: “Ach weißt Du, ich renne neulich durch den Wald, da schießt vor mir ein Pilz aus dem Boden”.
Pflaumenernte und Wespenstich
Am Wochenende war zu Hause bei meinem Schatz Pflaumenernte angesagt. Zumindest die letzten am Baum hängenden sollten nun auch noch runter. Also hieß es Leiter aufstellen, Eimer schnappen und hochgeklettert. Fürs Weiterverarbeiten war Karins Mutti zuständig. Pflaumenkuchen und Pflaumenkompott zählte schon immer zu meinem liebsten. Und es sollte auch Mus entstehen.
Ich kann mich entsinnen, daß bei uns im Wohngebiet in Frankenberg auf der Pestalozzistraße viele Kirsch- und Pflaumenbäume standen. Sie standen da so zwischen den Häusern, gehörten eigentlich niemandem … und damit allen. Im Frühjahr blühten sie schön, im Herbst konnte jeder, der wollte, sich etwas davon holen. Zwischendurch hatten wir Kinder Kletterbäume. Im Spätsommer und Herbst ließ sich das Klettern dann mit dem Naschen verbinden. Wir sind dann manches Mal harzverschmiert und mit Bauchgrummeln wieder runtergestiegen, saßen oft zu viert, fünft, sechst im Baum. Das ist mir am Wochenende alles wieder eingefallen.
Begleitet beim Ganzen hat mich eine Wespe. Sie flog immer in meiner Gegend herum, war auch mal weg und nicht zu sehen. Aber sie kam immer wieder und war nie lange weg. Ich dachte mir schon, daß da heute noch was passiert… Und so kam was kommen mußte. Bei einer der buchstäblich letzten Pflaumen langte ich voll in sie hinein und sie stach mich.
Zwei Dinge, die ich seit Jahren oder gar Jahrzehnten nicht mehr gemacht hatte, haben mich an jenem Tag in die Welt jenseits von Beruf, PC und Sonstigem geholt: ich saß im Pflaumenbaum und habe mich von einer Wespe stechen lassen.
Und ganz nebenbei kamen die Erinnerungen an Kindertage auf der Frankenberger Pestalozzistraße.
Ein Motorradurlaub mit dem Auto
Unser Motorradurlaub 2009 im Schwarzwald fand auf der ersten Etappe im Auto statt. Es gab schon nach der Müritz-Reise 2008 Überlegungen, die Fahrt in den Schwarzwald entspannter und mit weniger Verschleiß an Mensch und Maschine zu gestalten. Nicht daß wir Weicheier wären. Aber es gibt definitiv besseres, als 600 km Autobahnfahrt mit dem Motorrad.
Im Februar, also ein halbes Jahr zuvor, reservierten/mieteten wir bei Hertz einen FIAT Ducato zum Winterpreis. Für die Rückfahrt reservierten wir das Auto ab Villingen-Schwenningen auch gleich noch. Zwischendurch hatten wir also tatsächlich reinen Motorradurlaub. Die Übergabe am 30.08. und am 11.09. sowie die Abgabe am 31.08. bzw. 12.09. klappte wunderbar. Die Fahrt war sowas von entspannt. Hinten standen die Motorräder und kuschelten. Für jedes Motorrad hatten wir 4 Verzurr-Ratschengurte gekauft (LIDL) und beim Kawasakihändler meines Vertrauens bekam ich eine Riffeleisen-Auffahrtsrampe. Die gab er mir für die 14 Tage mit. Die Entscheidung war goldrichtig und der FIAT-Ducato ein absolut toller Transporter.
Zum Urlaub selbst will ich mich hier nicht äußern. Siehe dazu den Menüpunkt “Tour- und Ausflugstips” dieser Blogseite.
- Tunnel auf der A 81
- Karin fährt super
- Albrecht fährt
- Abfahrt im Morgengrauen
- Albrecht fährt
- Albrecht fährt
- Fahrertausch
- Tunnel auf der A 81
- gut angekommen
Drei lustige Begebenheiten will ich aber zum Besten geben:
Tage vor der Abfahrt rief mich Karin an und wollte wissen, ob ich mit einer Reisetasche auskomme. Ich sagte: “In der Reisetasche sind die Motorradsachen, die ist schon voll. Ich brauche noch einen kleinen Koffer”. Meint sie, daß sie an die Kombi etc. gar nicht gedacht hätte. Also packte sie die Motorradsachen postwendend nach unserem Telefonat ein. Am Tag vorher, ich war schon bei ihr, fragte sie mehrfach: “Was habe ich vergessen? Ich habe was vergessen…” Zeitig früh fuhren wir los, Mutti verabschiedete uns noch. Irgendwo hinter Nürnberg schaltet Karin das Handy ein und hat prompt zwei verpaßte Anrufe und eine SMS, abgeschickt wenige Minuten nach unserer Abfahrt. “Hallo Ihr beiden. Auf dem Korridor steht noch… (kurzer Schrei von Karin) …ein Paar Motorradstiefel. Hat die jemand vergessen?” Klar hatte die JEMAND vergessen, Karin. Weil sie der Meinung war, wenn man mit dem Motorrad wegfährt, hat man die an. Also mußten wir in Villingen noch schnell am SA-Nachmittag bei Deichmann ein paar preiswerte Halbschaftstiefel (20 €) kaufen. Diese entpuppten sich nicht mal als völlig untauglich zum Motorrad fahren. Das Problem der anderen Stiefel lösten Mutti und die Deutsche Post sehr zügig
Die zweite Begebenheit betrifft mich selbst. Bei der Fahrt am Morgen durch das dunkle, enge, kühle und feuchte Hexenloch sowie das nachfolgende Gutachtal nach Wildgutach hatte ich noch lange Unterwäsche und dickere Handschuhe an. Im folgenden Simonswalder Tal, welches weit, hell und sonnig ist, war es mir schlagartig zu warm. Bei Simonswald in Ibendörfle, unter dem Vordach einer kleinen Firma, zogen wir uns aus und um. Meine dickeren Handschuhe lagen derweil auf einem Palettenstapel. Beim “alles wieder verstauen” vergaß ich sie. Bei der Pause am Schauinsland habe ich es bemerkt. Ich wußte sofort, wo sie liegen
Ich hatte sie gedanklich schon abgeschrieben. Am Sonnabend wollte Jugendfreund Michael aus Göppingen uns besuchen kommen. Weil sich bei ihm die Abfahrt wegen akuter Unlust seiner Triumph verzögerte, fuhren Karin und ich paar Kilometer, um nicht sinnlos zu warten. Dabei wollten wir noch einmal in das Hexenloch, der Fotos wegen – und in das anschließende Gutachtal. Fast logisch, daß uns der Rückweg wieder durch das Simonswalder Tal führte. Und als wäre es so vorherbestimmt gewesen, lagen meine Handschuhe noch so, wie ich sie verlassen hatte. Trocken unter dem Vordach auf den Paletten …. nach 4 1/2 Tagen
Das dritte Ereignis ist nur fast eine Episode: Karins Mutti hatte mit den Rentnern eine Wochenbusreise in den Schwarzwald. Was wir damals noch nicht wußten: es sollte ins Simonswalder Tal gehen. Also machten wir Mutti auf herrenlos umherstreunende Handschuhe, welche sächsisch reden, aufmerksam. Doch dann hatten wir sie selbst wieder eingefangen. Aber ein anderer Zufall wäre bald eingetreten. Mit Jugendfreund Micha verließen wir die Triberger Wasserfälle zu genau der Zeit, als Karins Mutti mit ihren Reisebegleitern dort eintraf. Aber das hat sich erst abends am Telefon herausgestellt. Das wäre ein großes HALLO gewesen, wenn wir uns da getroffen hätten
Überbevölkerung in den Griff bekommen
In der Freien Presse vom 15. Oktober 2008 ging es um eine Milliarde Hungernde weltweit und den Kampf der Welthungerhilfe. Meine Leserzuschrift dazu erschien, ebenfalls in der Freien Presse, am 29. Oktober 2008
Knapp eine Milliarde Hungernde auf dieser Welt sind eine Schande und ein großes Problem. Der Kampf der Welthungerhilfe ist lobenswert und gleichzeitig sicher ein Kampf gegen Windmühlen. Die westliche Welt plagt sich stattdessen mit der Bankenkrise und den Finanzproblemen herum. In den Augen der Milliarde Hungernden sicher ein Problem aus einer anderen Sphäre. Nur eins muß man mal ganz klar herausstellen: das Problem Hunger zeigt doch, daß die Weltbevölkerung zahlenmäßig kurz vor dem Kollaps steht. Während in den westlichen Ländern über Bevölkerungsrückgang geklagt wird, ist die Tendenz weltweit entgegen gesetzt.
Klug wäre aber für die Zukunft, an einem Bevölkerungsrückgang zu arbeiten. Die Entwicklung in der westlichen Welt sollte Vorreiter und Chance für künftige Weltbevölkerungsmodelle sein. Es wird doch definitiv alles weniger: Arbeit, Wohnraum, Verkehrsraum, Ackerflächen, Lebensraum (insbesondere auch für alle anderen Arten der Tier- und Pflanzenwelt), Rohstoffe, Energieträger. Gleichzeitig nimmt aber auch das Problem der Entsorgung bei ständig steigender Weltbevölkerung zu: Entsorgung von Müll, Entsorgung von Fäkalien, Abgase, zunehmend erschwerte Wiederaufbereitung von knapper werdendem Trinkwasser und so weiter.
Die stetige Zunahme der Weltbevölkerung wird in Kürze zum Hauptproblem der Zukunft werden.
Windräder lösen Sturm der Entrüstung aus
Im Juni 2009 erschien in der Freien Presse ein Artikel zu den geplanten Windrädern auf dem tschechischen Erzgebirgskamm und den Protesten auf deutscher Seite. Unterschriftenlisten des Protestes liegen aus. Folgender Leserbrief von mir erschien daraufhin in der Freien Presse vom 01.07.2009.
Da werden also Listen ausgelegt und Widerstand gefordert gegen den Bau von zahlreichen und bis zu 120 m hohen Windrädern auf dem tschechischen Erzgebirgskamm. Wohlgemerkt: vorrangig auf deutscher Seite. Wobei ich auch die Naturschützer auf der Nachbarseite nicht vergessen will. Doch was ist mit dem Windpark im deutschen Jöhstadt?
Um es vorweg zu nehmen: ich finde sachliche und begründete Gegeninitiativen absolut richtig. Aber hat man schon mal gesehen, daß Proteste und Widerstand den Landschaftsraub und die Zersiedlung eindämmen? Das klappt doch nicht mal in Deutschland, erst recht nicht Länder übergreifend. Und jetzt kommen die Proteste aus dem Land, das vor kurzem unbedingt eine B 93 über den Erzgebirgskamm bauen wollte. Schon vergessen? Daß dieser Unsinn nicht Wirklichkeit wird, ist wiederum der Tschechen Verdienst. Oder darf ich an die Tests und den mit hoher Wahrscheinlichkeit kommenden Einsatz von 60 t Gigaliner-LKW (in Deutschland) erinnern?
Wie soll denn Energie für immer mehr Menschen unter dem Aspekt der Abkehr von fossilen Energieträgern und der Atomkraft erzeugt werden? Wir sind wieder bei dem Zukunftsthema der dringenden Eindämmung der Weltbevölkerung, auch in Deutschland. Auch wenn das zwischenzeitlich die Sozialsysteme zum Stöhnen bringt. Es führt langfristig kein Weg an diesbzgl. Lösungen vorbei, anstatt zu überlegen, wie man den Mond besiedeln könnte.
Ich meine: es geht nur vordergründig um Windräder oder wie neulich um eine Dresdner Waldschlösschenbrücke. Was fehlt, sind intelligente und zukunftsweisende Konzepte ohne den Blick auf schnelle Gewinne und Profite. Der Zersiedlung wird kein Einhalt geboten, die Überbevölkerung ist weltweit nicht in den Griff zu bekommen, Gewerbe- und EFH-Gebiete sprießen nach wie vor auf der grünen Wiese und unnötige Straßenbaumaßnahmen werden erzwungen (es gibt auch sinnvolle).
Um bei den Windrädern zu bleiben: ich kann nicht erkennen, daß in der Energiepolitik etwas entscheidendes passiert. Und so lange ist es für die Unternehmerbranchen der Energieerzeugung eine Lizenz zum Geld drucken. Vor allem für jene, die mit dem Handel von Öl als vielfältigsten Brennstoff zu tun haben.
Gegen keines der oben angesprochenen Themen ist mit Vernunft anzukommen. Nicht, so lange wie pure Zahlen in den Bilanzen entscheiden.
Ein paar Betrachtungen dazu
Ich bin zwar touristisch orientierter Motorradfahrer, aber meine Ausflüge finden auch mit dem Auto oder dann vor Ort zu Fuß statt. Auch Wanderungen stehen hin und wieder auf dem Programm. So erkunde ich immer wieder gern meine Heimat West- Mittelsachsen, Vogtland und Erzgebirge. Es ist ein Gebiet, das gern den Status einer bundesweiten Tourismusregion inne hätte. Und das zu Recht, denn die Gegend hat ihren Reiz und zahlreiche Ausflugsziele.
Des Weiteren finden übers Jahr mehrere Wochenendausflüge in andere Regionen statt. Außerdem verbringen wir meistens 5 … 6 Tage im Mai und 10 … 14 Tage im Spätsommer in weiter entfernten Regionen Deutschlands. Egal, ob wir im Harz, in Mecklenburg oder in Brandenburg, in Thüringen, in der Fränkischen oder der Sächsischen Schweiz, im Bayrischen Wald, im Schwarzwald, im Odenwald-Spessart oder wie zuletzt in der Schwäbischen Alb gewesen sind: nirgends ist das Getöse so groß wie hier. Manchmal gleicht es einem Kulturschock, in unsere Heimat zurückzukehren. Und das, obwohl ich durchaus einen Blick für unsere herrliche Gegend habe! In keinem der oben erwähnten Gebiete fährt man so oft durch Gewerbegebiete. Wenn es nur wenigstens Gewerbe wären! Aber meistens sind es nur Tempel zum Geld loswerden (Das nennt man Kaufkraft abschöpfen. Welche denn?). Für die dortigen Beschäftigten springt oftmals nicht das Erhoffte dabei heraus.
Da reihen sich Autohäuser, Baumärkte, Tankstellen und Supermärkte oder Discounter in extremer Dichte aneinander. Muß denn an jedem Ortsrand jeder Sprit-, Lebensmittel-, Auto- oder Baumarkthändler vertreten sein? Dazu mit allen Begleiterscheinungen, die der dann nötige Einsatz von Ampeln, der LKW-Verkehr und der Ein- und Abbiegeverkehr mit sich bringen. Und so kommt man, eh man sich recht davon erholt hat, nach dem Gewerbegebiet des verlassenden Ortes schon in das Gewerbegebiet mit all den gleichen Tempeln des folgenden Ortes. Wann ist man zwischendurch mal ein Stück über Land gefahren? Richtig, gar nicht! Wenn dieses “raus aus dem Ort Konzept” wenigstens für entlastete Orte sorgen würde. Aber auch das ist nur bedingt der Fall.
Zwischen Zwickau und Hartenstein gibt es bald kein Teilstück mehr ohne Ampel. Intelligente Kreuzungslösungen gibt es kaum. Zwischen Zwickau und Stollberg jagt ein Supermarkt / Tankstelle etc. den nächsten. Die Innenstädte verwahrlosen, die Ortseingänge verfallen. Und die grüne Wiese davor wird bebaut und verschwindet. Entspanntes fahren sieht anders aus. Klar sind Straßen Wirtschaftswege, und an denen siedelt sich diese auch an. Aber jeder Anbieter an jedem Ortsrand dürfte das gesunde Maß bei weitem übersteigen. Tourismus ist auch ein Wirtschaftszweig, zumal ich unsere Region mit den oben erwähnten vergleiche. Und den (Tourismus) vergrault man damit völlig. Wenn dann noch dazu jeden Sommer jeder zweite Ort “Umleitung” heißt… Doch das ist ein anderes Thema. Ich habe in anderen Regionen, auch eng bebaute Mittelgebirgsregionen, gesehen, daß das auch ein bisschen anders geht.
Jedenfalls habe ich es manchmal satt, so sehr ich meine Heimat liebe, in dieses Getöse zurückzukehren. Egal, wo ich herkomme und wo ich gewesen bin. Und: ich rede von vergleichbaren deutschen Tourismusregionen, nicht von der Mongolei
Während ich in allen oben genannten Gebieten durchaus und auch mit dem Motorrad die örtlichen 50 km/h und auf der Landstraße (die dort noch eine ist und den Namen Landstraße verdient!) eine geforderte 70 km/h Beschränkung einhalten kann, platzt mir hier von Ampel zu Ampel so allmählich die Hutschnur.
Kein Wunder, daß die Menschen völlig genervt sind. Und das gleiche Gerammel findet dann auch auf Arbeit statt, sofern man welche hat. Im Privatbereich erholt man sich dann auch nur schwer von diesen Lebensumständen.
Ich bin gespannt, wann ein Umdenken einsetzt und wie das aussieht. In Sachsen ist das schwer vorstellbar.
meine Meinung dazu:
Diese Leserzuschrift erschien übrigens auch in der Freien Presse vom 02. September 2009.
Da haben wir sie also, die Abwrackprämie für die panikmachende, impfstoffherstellende Pharmaindustrie. Logisch, daß die Krankenkassen da gern in Form von Beitragserhöhungen mit aufgesprungen wären. Und gleich vorweg: Ich werde mir diese Impfung nicht geben lassen.
Da wird innerhalb weniger Monate ein Serum auf den Markt gebracht. Einzelne Zielgruppen müssen ausgelassen werden, weil noch nicht alle Testergebnisse vorliegen. Hallo? Bei anderen Krankheiten wird seit Jahren oder gar Jahrzehnten nichts gefunden. Hier soll mit einem aus dem Boden gestampften Impfstoff eine Massenimpfung angestrebt werden. Was spritzt man da eigentlich, weiß das jemand? Nein. Genau so wie nie irgendwo die Symptome und der Verlauf der “neuen Grippe” deutlich beschrieben wurden.
BSE vor Jahren diente der Erhöhung der Lederpreise, Schweinepest und Geflügelgrippe der Marktbereinigung. Kein Mensch redet mehr darüber, die Medien gleich gar nicht. Der Zweck war erfüllt. Und nun also als Pharma-Abwrackprämie die Schweinegrippe. Seit dem Ende der DDR ist der Impfschutz bei sinnvollen Impfungen und deren Auffrischung dramatisch zurück gegangen. Das gleiche betrifft die Jodversorgung über Trinkwasser und Speisesalz. Der “mündige” Bürger, selbstverständlich auch “die Bürgerin”, darf das selbst entscheiden. Hier sehe ich echten Handlungsbedarf! Ich für meinen Teil sehe die herkömmliche Virusgrippe als bedrohlicher an und lasse mich da auch impfen. Ansonsten halte ich es mit einfachsten, uralten Hygieneregeln. Aber: morgens duschen, obwohl man über Nacht nicht so dreckig geworden ist, daß es nicht auch eine “normale Wäsche” täte, wird in allerlei Fernsehserien vorgelebt. Daß man sich die Hände wäscht, wenn man von draußen hereinkommt, leider nicht.
Sollte ich die Schweinegrippe bekommen, ja mei, ich werd´ auch wieder gesund. Politiker sollten lieber indirekte Ursachen bekämpfen und Lösungen suchen. Zwei Probleme der Zukunft fallen mir dabei sofort ein. Zwei Probleme, die diesem Thema Schweinegrippe entsprechend in indirekten Zusammenhang stehen: unnatürliche Massentierhaltung mit Überproduktion und weitere Explosion der bestehenden und weltweiten Überbevölkerung.
Sonnenuntergang bei Grünhain-Beierfeld
Ein Foto, das definitiv zu meinen liebsten gehört: es ist der Sonnenuntergang bei Grünhain-Beierfeld im Februar 2007. Im Tal liegt das zur Ruhe kommende Schwarzenberg und in der Ferne sind die Erhebungen des südwestlichen Erzgebirges zu “ahnen”
Sonnenuntergang im Westerzgebirge, 2007
Wer die Stelle bei den Spiegelwaldhöhen kennt, wird mir bestätigen, daß die Aussicht schon am Tag grandios ist.
Sonnenuntergang im Westerzgebirge, 2007
mein erster Eintrag in dieser Kategorie betrifft mich
ich im Jahr 2007
Mein Motto, wie auf der Seite “ÜBER MICH” erwähnt, ist seit vielen Jahren: “Ich weiß vielleicht nicht immer, was ich will. Aber ich weiß genau, was ich nicht will”. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn in Bezug auf mein unruhiges Privatleben weiß ich endlich, wo ich hingehöre und bin glücklich. Ich habe einen ganz einfachen Geschmack: Ich bin mit dem Besten zufrieden
Mein Schatz ist ein Geschenk. Ich bin Waage-Mann, mit allen Ecken und Kanten – aber auch allen liebenswerten Seiten.
Ich bin in Dresden geboren, in Sachsen aufgewachsen und verliebt in Thüringen hängen geblieben. Ich bin Motorradfahrer mit Leib und Seele, fotografiere, lese, wandere gern, treibe auch etwas Sport. Ich bin heimatverbunden und naturliebend. Ich bin lebenslustig, unternehmungsfreudig und habe etwas Allgemeinwissen und Humor mitbekommen. Ich bin zuverlässig und ehrlich, ich erwarte dies auch mir gegenüber. Ich hasse Dummheit, Unzuverlässigkeit und Ignoranz. Ich mag den Wechsel der Jahreszeiten, nicht aber die Uhrumstellung im März/Oktober. Ich mag Flußlandschaften, alte Bäume, Wölfe, Haie und Raubkatzen bzw. -vögel. Meine Lieblingsfarbe ist Grün. Ich mag den Vollmond, auch wenn er mich am Schlafen hindert

Findling am Rügenstrand, Aug. 2000

















