Archiv für Juli 2010


Zu zwei Artikeln in der Freien Presse vom 27. und 28.07.2010

Da lesen wir im Interview mit J. Gauck über die Freiheiten. Es ging, das soll betont werden, um gesellschaftliche und politische Freiheiten, nicht um die Reisefreiheit. Ein Hartz-4 Empfänger hat zwar nicht alle Möglichkeiten, aber alle Freiheiten. Ich bin geneigt, ihm Recht zu geben. Doch dann werden wir einen Tag später eines Besseren belehrt.

Eine Hartz-4 Empfängerin gewinnt ein Auto, einen Kleinwagen. Sie ist gehbehindert und sieht in dem Auto eine Chance mehr bei der Arbeitsuche. Aber: sie hatte die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen. Aber sie hat nicht die Freiheit, den Gewinn zu behalten. Jedenfalls nicht, ohne sich im Gegenzug ihre Lebensgrundlage zu entziehen. Sie hat die Freiheiten, sich politisch und gesellschaftlich zu arrangieren (Wahlen, Demo´s, Organisationen). Aber sie hat nicht die Möglichkeiten, etwas zu ändern. Oder glaubt das 20 Jahre nach der Wende noch jemand? Sie hat alle Freiheiten, ihre persönliche Lage zu ändern. Die Möglichkeiten dazu sind bescheiden. Vermutlich hätten ihr die Unterhaltskosten für das Auto als ALG-2 Bezieherin schon schlaflose Nächte bereitet. Aber sie hätte es wenigstens versucht.

Ein weiter Hartz-4 Empfänger soll wegen 27,- € seine Ü-Eiersammlung verkaufen und sich somit vom vermutlich Letzten trennen, das ihn noch an sein altes Leben erinnert.

Ich erinnere an den Fall eines Hartz-4 Kindes in Chemnitz. Sie machte eine Lehre und war auf dem besten Weg, diese äußerst erfolgreich abzuschließen. Da sich diese Bedarfsgemeinschaft aber die Lehre der Tochter nicht “leisten konnte” (oder durfte?), war sie ernsthaft am Überlegen, ob sie diese Lehre abbricht, damit es der Familie finanziell besser geht.

Meine Freiheit ist es, mit Lohnkürzungen leben zu müssen, über den Lumpenstaat mit seinen Parteien und Politikern zu schimpfen, über einen hohen Anteil an Wirtschaftsbossen und Bankmanagern (die selbst den Hals nicht voll bekommen können) zu schimpfen, über Arbeitsplatzvernichtung zu reden und über die Probleme der Zukunft und der explodierenden Weltbevölkerung nachzudenken. Aber sind das Freiheiten? Oder sind das nur Möglichkeiten? Möglichkeiten, seinem Ärger Luft zu machen, aber ansonsten nicht viel zu erreichen?



Eine Motorradtour nach Naumburg und Besuch des Doms

Mitte Juli 2010 wählten wir als Tourziel Naumburg aus. Die mittelalterliche Stadt war schon zweimal Etappenziel bei Motorradtouren in den Harz. Diesmal sollten Naumburg und der Dom vor allem selbst Ziel sein. Touristisch interessant sind die Straße der Romanik und die jeweiligen Orte. Die Tourismusstraße besteht aus einer Nord- und einer Südroute und erstreckt sich zwischen dem Saale-Unstrut-Land, dem Kyffhäuser und Magdeburg. Völlig andere historische und  kulturgeschichtliche Tourismusziele erschließen sich hier – im Vergleich zum heimatlichen Erzgebirge/Vogtland. Geschichtlich interessante Orte und bautechnisch interessante Bauwerke finden sich hier zuhauf.

Schon sehr lange vor dem Ziel rückt der Dom immer wieder mal bei unserer Fahrt aus Richtung Zeitz in unser Blickfeld. Der imposante Dom St. Peter und Paul stammt aus der Spätromanik. Ehemals katholisch, wurde der Dom ab Mitte des 16.Jh. evangelischer Bischofssitz. Mit Besitzübergang nach Kursachsen wurde der Bischofssitz aufgelöst.

Heute ist der Dom eines der bemerkenswertesten und bedeutendsten Bauwerke seiner Zeit. In Naumburg gibt es darüber hinaus aber noch mehr zu entdecken.

Naumburger Dom, Domplatz

im Naumburger Dom

im Naumburger Dom

Nach dem Dombesuch gab es ein feines Eis zu schlecken. In der Gasse zwischen der Wenzelskirche und dem Domplatz konnten wir mit Blick auf den Dom unseren Gedanken übers Mittelalter nachgeben und dabei etwas Flair der Naumburger Altstadt genießen.

Blick von der Eisdiele zum Naumburger Dom

Um nun zu unserer wohlverdienten Kaffeepause zu kommen und die Tankrucksäcke von mitgebrachten Leckerein zu befreien, fuhren wir aus dem Ort raus. Ich kannte da einen Platz mit Blick nach Freyburg, hinüber zum Schloß und den Weinhängen der Unstrut, die hier in die Saale mündet.

Pausenplatz zwischen Naumburg und Freyburg

Spätestens hier hatte ich große Lust, weiter gen Westen zu fahren, an der Unstrut entlang, nach Memleben und Nebra und weiter zum Kyffhäuser. Es stehen immer noch Ballenstedt, der Große Auerberg und die Burg Falkenstein im Harz auf meinem Vorhabenszettel. Ach, ich liebe diese Region. Aber wir mußten heim. Und die Heimfahrt war dann auch wieder schön. 200 km hatten wir unter den Rädern und waren glücklich und zufrieden mit dem Tag.  

Tourtip für Motorradfahrer:

Start in Greiz, Zentrum – Neumühle, Teichwolframsdorf, Trünzig, Seelingstädt – Reust (Bismarckturm) – Ronneburg, Zentrum – Großenstein, Baldenhain, Pölzig, Kayna, Geußnitz – weiter zur B 180:  Zeitz (Moritzburg sowie unterirdische, mittelalterliche Stadtkeller) – Kretzschau – Meineweh – A 9 kreuzen – Wethau – B 180 / B 87 – Naumburg (Dom, Wenzelkirche, Altstadt, Saale-Unstrut-Region) – B 180 weiter in Richtung Freyburg bis hinter Roßbach – Pausenplatz am Radweg rechter Hand  – zurück nach Naumburg – B 88 (in Richtung Jena) – bei Keiligenkreuz (im Ort Motorradfahrverbot an Sa/So/Fei) – Leislau – B 88 hinter Camburg verlassen – Frauenprießnitz, Wetzdorf, Rauschwitz – Trotz, B 7 kreuzen – bei Bad Klosterlausnitz, A 9 kreuzen – Bad Klosterlausnitz – Tautenhain – Bad Köstritz (Schwarzbier) – B 7: Köstritz in Richtung Gera – Gera – Ronneburg – Reust – Seelingstädt – B 175 in Richtung Berga – Berga – Zickra, B 175 verlassen – Hohenölsen – B 92 – Wildetaube, bei Daßlitz, Gommla – Greiz

viel Spaß beim Selbstest



“Mahlzeit”, oder was?

“Guten Morgen”, “Guten Tag” und “Guten Abend” als Gruß kennt jeder. “Moin, moin”, “Glück auf”, “Ahoi” oder einfach nur “Gruß” sind eher regional. Aber welche Bedeutung hat der Gruß “Mahlzeit”? Um es gleich vorweg zu nehmen: ich mag diese Floskel nicht, jedenfalls nicht als Gruß.

Auch als Nichtchrist glaube ich, den Ursprung dieses Grußes zumindest mit meinen Worten erklären zu können. “Ich wünsche gesegnete Mahlzeit”, soll heißen, der Herr segne unser Mahl. Danken wir also Gott im Gegenzug für unser täglich Brot. “Gesegnete Mahlzeit” wurde der Kürze halber daraus, immer noch den Ursprung im Sinn und als ausgesprochener Wunsch bei Tisch nachzuvollziehen. Einfach nur “Mahlzeit” zu rufen, läßt den Hintergrund nur noch ahnen. Aber es kommt noch schlimmer.

Welchen Sinn soll es haben, Nachbarn, Kollegen oder fremde Leute beim Betreten eines x-beliebigen Raumes mit “Mahlzeit” zu grüßen? Und welchen Sinn soll es haben, (wenn  “Mahlzeit” nun schon zum Gruß mutiert), mehrfach am Tag von den gleichen Menschen gegrüßt zu werden? Wem ich schon “Guten Morgen” wünschte, den grüße ich beim erneuten Begegnen doch nicht noch mal mit “Guten Tag”. Warum dann mit “Mahlzeit”? Wohlgemerkt, nicht bei Tisch, dort würde ich es mit der ursprünglichen Bedeutung dieses Grußes noch einsehen.

Aber es kommt noch schlimmer. Schlimm deshalb, weil mich das nervt. Warum um alles in der Welt grüßt ein Mann beim Betreten der Umkleidekabine des Fitnessstudios lauthals mit “Mahlzeit”? Es war Mittagszeit, ja – aber nicht mehr. Hatte er vor, im Fitnessstudio zu Mittag zu essen, oder glaubte er das von den anderen Anwesenden?

Und warum begrüßt mich im Betrieb ein Arbeitskollege (der mir an dem Tag auch schon “Guten Morgen” wünschte) auf dem Klo am Pissbecken mit “Mahlzeit”? Oder kennt er den Ursprung des Grußes? Was glaubte er da, mir auf der Toilette zu wünschen? Mal ehrlich: das geht doch gar nicht!

Mahlzeit!






Burg Ranis (in Ranis bei Pößneck)

Endlich etwas kühler, möchte man sagen. Endlich wieder Luft zum atmen. Als ich am Sonnabend Früh nach der Nachtschicht zu Hause ankam und es fing an zu regnen, wollte ich gar nicht rein gehen.

Siehe auch mein Vorblog unter “klick hier

Sofort wurden Pläne für ein Motorradwochenende geschmiedet. Während wir am Sonnabend im Vogtländischen Oberland (Thüringen) und im Oberen Vogtland (Sachsen) unterwegs waren, stand am Sonntag die Burg Ranis auf dem Programm.

Burg Ranis, Blick aus der äußeren Vorburg zum zweiten Tor

Idyllisch und damals strategisch günstig im heutigen Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale gelegen, gehen die Ursprünge der Burg bis ins Jahr 1084 zurück. Besitzer waren damals die in dieser Region ansässigen Grafen von Schwarzburg. Da die Slawen bei der Besiedlung Mittelsachsens bis hierher kamen, hatte die Burg die Aufgabe einer Grenzfestung. Die Grundzüge der heutigen Anlage reichen bis ins 13./14. Jahrhundert für den Burgteil und bis ins Jahr 1645 für den Schloßteil zurück.

Burg Ranis, Querflügel der Vorburg

Unsere Tour führte vorwiegend über Seitenstraßen, einerseits weil wir eh gern beschaulich und verkehrsarm unterwegs sind, anderseits weil uns eine großräumige Umleitung im Raum Pößneck keine andere Wahl ließ. Aber die B 281 ist in diesem Abschnitt sowieso nicht sonderlich reizvoll (die Schnellstraße, nicht die Landschaft!).

Weitere Highlights dieser Tour waren (bzw. wären es gewesen, wenn wir es ausgiebiger eingebunden hätten: die hist. Altstadt von Neustadt, die Hohenwartetalsperre mit der Mühlenfähre, der Ort Ziegenrück mit dem techn. Museum Wasserkraftwerk, die Bleilochtalsperrenmauer oder der Ort Saalburg, die Bergkirche Schleiz, die Plothener Teiche.

zu den Plothener Teichen: “klick hier

Aber für uns stand nach dem Burgbesuch der fahrerische Aspekt und das Genießen der Umgebung im Vordergrund.

Burg Ranis, Hungerturm mit Verlies

Burg Ranis, Remise und Bergfried

Burg Ranis, Vorgarten (Lage der ehemaligen Kapelle)

Tourtip für Motorradfahrer:

Greiz – B 92, Richtung Gera – Hohenölsen, B 92 verlassen – Hohenölsen, Loitsch, Steinsdorf – L 2331 – Schönberg, Rohna, Harth-Pöllnitz, Mittelpöllnitz – B 2, Richtung Gera – Großebersdorf, bis Abzweig Bocka, Münchensbernsdorf – B 2 verlassen – Münchenberndorf, Saara, Sankt Gangloff, Mörsdorf, Quirla – Stadtroda – L 1077 – Neustadt – Linda bei Neustadt – L 2350 – Dreba, Knau, Posen, Peuschen-Bahren, Seebach, Schmorda – Ranis – Schmorda, Moxa, Ziegenrück – weiter Richtung Lobenstein – Liebschütz, Liebengrün, Remptendorf – Abzweig Schleiz/Talsperre oder noch weiter bis Abzweig Saalburg – Saalburg, Gräfenwarth – Schleiz – B 2, Richtung Gera – Tegau, B 2 verlassen – Tegau, Pahren, Kleinwolschendorf, Zeulenroda – B 94 – Greiz

viel Spaß beim Selbstest






Mir persönlich ist das definitiv zu heiß!

“Wer jetzt wegen der Hitze mault, der hat vor wenigen Wochen wegen dem schlechten Frühjahr gemault – zwangsläufig mault und schimpft so einer immer” habe ich gelesen oder “Wir fliegen ja auch wegen diesem Wetter in den Süden, und hier stöhnen wir darüber”. Beides trifft es nur halb und auf mich nicht zu.

Zur ersten Aussage: Der Sommer 2009 war jäh Mitte September zu Ende und es folgten ein kühler, nasser Herbst, ein kalter und nicht enden wollender Winter und ein Frühjahr mit Kälte und Nässe. Nichts gegen den Herbst, aber er hätte wenigstens hin und wieder ein paar freundliche Sonnentage haben können. Nichts gegen den Winter, aber nur Kälte, Schnee und über Wochen keine Wintersonne, nur Grau in Grau. Auch ein Winter kann schöne Tage bereit halten. Aber dieser hatte kaum welche. Gerade Januarsonne kann so schön sein und die Lebensgeister für den Frühling wecken. Doch es kam ein kotziges Frühjahr. Kalt, naß, trüb. Aber dann: schlagartig über 30 Grad (“Hurra, wir knacken die 30-Grad-Marke”). Wo ist noch die goldene Mitte, die freundliche und beständige Wetterlage?

Zur zweiten Aussage: Ich fliege eben nicht wegen diesem Wetter in den Süden. Ich fahre aber auch nicht wegen dem Winterurlaub in die Alpen. Weil ich beides nicht mag. Beides (Winter und Sommer) oder besser noch alle vier Jahreszeiten mag ich so, wie sie in unserer gemäßigten Klimazone eigentlich vorkommen. Die jeweiligen Extreme, die durchaus vorkommen können, muß ich nicht mögen. Dann darf man gefälligst auch mal schimpfen :-(

Ich bin seit drei Wochen nicht Motorrad gefahren, wegen der Hitze. Im Frühjahr mehrere Wochen nicht wegen Sauwetter. Ich bin seit zwei Wochen nicht beim Sport gewesen, habe die letzten zwei Wochenenden gearbeitet und habe Nachtschicht bedingt bei der Hitze am Tag schlafen müssen. Mir persönlich reicht es. Ich bin kein Badefreak, ich halte es in der Sonne nicht aus und im Wasser ist es mir meistens zu kalt. Mittlerweile hat das Wasser mir angenehme Temperaturen, aber jetzt hält man es nicht mal im Schatten aus. Dazu kommt, daß sämtliche Pollenallergie bedingten Atemwege- und Augenprobleme bei Trockenheit und extremer Sonneneinstrahlung noch schlimmer werden.

Was mich interessiert: was ist, wenn solche oder noch höhere Temperaturen die Regel werden? Sind die Deutschen dann auch in der Lage, die Lebensweise der Südländer anzunehmen, eben weil es gar nicht anders geht? Ich denke da nur an Ruhe und Siesta zur Mittagszeit. Diese Hitze beflügelt nicht, die lähmt!

Ohne Sonne ist kein Leben möglich. Aber nur mit Sonne-Extrem auch nicht.

. . . und ich will endlich wieder mal Motorrad fahren, ohne dabei zu zerfließen

ich, damals noch in roter Lederkluft (2007)





ein absolut romantischer Blick über den Schloßteich Seifersdorf

am Schloßteich in Seifersdorf



Im Wachauer OT Seifersdorf…

1.) unterwegs in Tinas Tal/Seifersdorfer Tal

Über 30 Grad und Sonne satt luden uns nicht gerade zu einer Motorradtour ein. Aber daheim sitzen und auf das WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien warten, wollten wir auch nicht. Ich erinnerte mich eines Zeitungsartikels in der Freien Presse über das Seifersdorfer Tal zwischen Ottendorf-Okrilla und Radeberg (bei Dresden). Im Schatten alter und hoher Bäume und unterwegs an einem Bach, so sollte der Tag auszuhalten sein. Dachten wir jedenfalls und packten den Picknickkorb. Was wir nicht wußten: Außer diversen früheren Hochwasser- und Sturmschäden (z. Bsp. Tornado “Kyrill”) hat jüngst zu Pfingsten ein Tornado das Gebiet in unvorstellbaren Ausmaß verwüstet. Die Aufräumarbeiten sind im Gange. Für uns war dadurch leider nicht alles zugänglich. Aber wir hätten eh nicht alles geschafft, so zum Beispiel die zweite Hälfte des Talweges oder auch den Besuch eines der hoch über dem tiefen Tal liegenden Aussichtspunkte. Also schafften wir uns durch den Ausflug einen Überblick, der Lust auf mehr macht.

Ein Parkplatz findet sich am neuen Depot der Freiwilligen Feuerwehr Seifersdorf. Es ist aber auch möglich, bis zur Marienmühle (jetzt Ausflugsgaststätte) im Tal zu fahren. Ratsam ist das aber sicher nicht und eigentlich auch nur Gästen vorbehalten! Die paar Schritte vom Parkplatz sind zumutbar. Wir machten ein erstes Picknick unterhalb der Kirche am Denkmal für die Gefallenen des I.WK. Bei dieser Gelegenheit besuchten wir auch gleich die Kirche und deren Umfeld (Friedhof).

Picknick am Weltkriegsdenkmal Seifersdorf

an der Kirche von Seifersdorf

Als wir den Weg ins Tal betraten, verschlug es uns die Sprache. So eine Verwüstung hatten wir noch nicht gesehen. Jahrhunderte alte und sicher tonnenschwere Bäume lagen wie Mikadostäbchen in der Gegend verstreut und übereinander. Die Sturmwunden waren unübersehbar.

Der ehemalige Landschaftspark wurde von der Schwiegertochter des Ministers Graf Brühl im Tal angelegt. Vom Namen Christina kommt der Begriff “Tina-Tal”. Später verfiel der bedeutende Park wieder und geriet in Vergessenheit. Später wurde der Park wieder zu Leben erwacht, die alten Bestände am weiteren Verfall gehindert und gepflegt. Den Reiz des Tales macht die Mischung aus Vergangenem, Vergänglichen und Erhalten gebliebenen aus. Dazu kommt der Einfluß des Baches, die alten Bäume und die Tiefe des Tales.

unterwegs in Tinas Tal

unterwegs in Tinas Tal

2.) am Seifersdorfer Schloß

Ein Abschlußpicknick legten wir dann noch am Seifersdorfer Schloß ein (Sonntagnachmittag geöffnet). Das Schloß entstand aus einem ehemaligen Rittergut aus dem 15. Jh. und wurde später im Stil eines Wasserschlosses ausgebaut.

Schloß Seifersdorf

siehe: tinatal.de

siehe: Dresden-Bilder, Seifersdorfer Tal

Zu erwähnen wäre noch, daß wir das WM-Spiel Deutschland gegen Argentinien nicht mehr geschafft haben. Das war aber auch nicht das Ziel. Sicherlich war beim Endstand von 4:0 auch das ein Erlebnis :-)

viel Spaß beim Selbstest

 




auf Naturfoto-Tour im Röschnitzgrund bei Greiz OT Gommla

ich in Aktion

Käfer auf weißem Fingerhut, NIKON D 50, 18-55 mm Objektiv

Biene auf Distel, NIKON D 50, 18-55 mm Objektiv, Makrolinse

fressende Raupe, NIKON D 50, 18-55 mm Objektiv, Makrolinse



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