Archiv für September 2010


Ist das ein Foto von einer Haselmaus?

Das Foto dieser niedlichen Maus gelang uns im Wörlitzer Park. Bemerkenswert ist das tatsächliche Größenverhältnis zu meinen Fingernägeln!

Mittlerweile weiß ich, eine Haselmaus ist es nicht :-(   (Siehe unten: Kommentare)

Danke für die Mithilfe an “Nachtkerze” und nach Sachsen-Anhalt :-)

Klick hier: Haselmaus in Sa.-Anhalt

junge Waldwühlmaus ?

junge Waldwühlmaus ?




Floskeln und Sprichwörter rund ums Thema Arbeit

Wenn man manchmal auf Arbeit so richtig die Schnauze voll hat, dann fallen solche Sätze wie: “Irgendwann mache ich noch mal was anderes” oder die Kollegen sagen: “Selbst Schuld, hätt´ste was Vernünftiges gelernt!”

Es gibt auch solche Sprüche wie: “Hoch lebe die Arbeit … so hoch, daß keiner rankommt” oder “Arbeit macht Spaß. Ich könnte stundenlang zuschauen.”

Die Nazis mißbrauchten das Thema mit dem makaberen Spruch “Arbeit macht frei”

In der DDR lauteten die Parolen dann so: “Meine Hand für mein Produkt” oder “Ich leiste was – Ich leiste mir was!”

Heute lauten die Sprüche ähnlich, da wird gefaselt von “mehr Netto vom Brutto” und von “Arbeit muß sich wieder lohnen!”

Dabei ist ein unumstrittener Fakt, daß seit Jahrhunderten oder gar seit Jahrtausenden noch nie jemand durch ehrliche Arbeit reich geworden ist. Wobei “reich” relativ ist. Die wenigsten wollen reich werden. Den meisten wäre mit viel weniger schon geholfen. Deshalb gefällt mir ein Spruch, den ich neulich gelesen habe und der wohl zeitlos und ewig allgemeingültig ist:

Der Kluge lebt vom Dämlichen.

Der Dämliche lebt von der Arbeit!





Zwei Wochen Motorradurlaub im Biosphärenreservat „Mittlere Elbe und Hoher Fläming“

Nachdem im Jahr 2009 Gebirgsurlaub mit dem Motorrad angesagt war (Fränkische Schweiz und Schwarzwald), haben wir uns für 2010 für das Flachland entschieden. Mecklenburg und Brandenburg sind für uns Regionen mit hohem Erholungsfaktor, und speziell aus Mecklenburg fahre ich immer mit etwas Wehmut wieder heim ins hektische Sachsen. Die Uhren im Norden der Republik ticken anders, aber nicht schlechter! Diesmal sollten die Region an der Mittleren Elbe und der Hohe Fläming unser Ziel sein.

Anreise

Der Sommer 2009 war Mitte September jäh zu Ende und es wurde Herbst, gerade so, daß wir aus dem Schwarzwald zurück waren. Aber es war kein schöner goldener Herbst. Genau wie der folgende Winter zwar winterlich war, aber fast ohne jegliche belebende Wintersonne. Dafür ging er schneereich und kalt bis weit ins Frühjahr. Das aber wiederum verdiente den Namen Frühling nicht. Geheizt wurde bis Juni. Der Juli nahm uns schlagartig die Atemluft und die Lust auf´s Motorrad fahren. Der August begann mit Hochwasser und versank im Regen. Während der Juli den Titel „heißester Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ ganz knapp verpasste, schaffte der August den Rekord „regenreichster August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“. Uns wurde angst und bange. Der Urlaub rückte näher und wir fragten uns, welche Kapriolen bezüglich des Wetters für uns noch offen waren :-(

Wir spielten mehrere Gedanken durch. Alles abblasen und mit dem Auto fahren? Mit dem Auto fahren und bei Wetterbesserung evtl. die Fahrzeuge daheim tauschen (wir sind ja nur 200 km weg von daheim)? Oder auf meine (meistens) positiven Wettereinflüsse vertrauen und das Beste hoffen? Jedenfalls bin ich einen Tag vor der Urlaubsfahrt auf dem Weg von Chemnitz zum gemeinsamen Startpunkt in Greiz in drei heftige Regengüsse gekommen. Das konnte ja heiter werden…  Am nächsten Tag starteten wir vorsichtshalber in Regenkombi und das war gut so. Es gehörte viel Optimismus dazu, frohen Mutes zu sein ;-)

Der Wetterbericht sagte ab Dienstag … Mittwoch heiteres Wetter und stabile Wetterlage voraus. Nur verstehe ich nicht, warum die Schönwettervorhersagen meistens mit erheblicher Verspätung zutreffen und von einer anvisierten Woche nur ein halber Tag übrig bleibt. Bei den Schlechtwetterprognosen klappt das besser.

Wie dem auch sei, ab jetzt nehmen wir es, wie es kommt. Und es kam ganz anders!

Naturpark Hoher Fläming

Zu Beginn etwas Heimatkunde

Was wissen wir über den Fläming? Nicht viel, glaube ich (auch wenn ich nicht heimat-doof bin). Aber erst zur Elbe: das Biosphärenreservat Mittlere Elbe steht unter dem Schutz der Unesco. Naturbelassene Flussufer, Flussauen und Auenwälder in Verbindung mit Wiesenbiotoben, Sumpfwiesen und zahlreichen Zuflüssen aus Bächen und ehemalige Elbseitenarme prägen diese Region, vorwiegend in Sachsen-Anhalt. Eine vielfältige und teils einzigartige Tier- und Pflanzenwelt findet sich hier. Prominentestes Beispiel, der Elbebiber. Die Bebauung dieser Region ist weitläufig. Es lässt sich hier entspannt leben und reisen. Beispiele für sanften Tourismus sind der Elberadweg oder das Wasserwandern per Kanu. Oder man erkundet das Gebiet mit dem Motorrad. Dann aber nicht mit der Gashand, sondern mit Herz und Sinn. Da ich ohnehin ein Liebhaber von Flusslandschaften bin, waren das alles schon viele Gründe, hier Urlaub zu machen. Ebenso gehört das Gartenreich Dessau-Wörlitz zur Region Mittlere Elbe.

Und nun zum Fläming. Der Fläming ist eine historisch gewachsene Kulturlandschaft zwischen Magdeburg in Sachsen-Anhalt und Finsterwalde in Brandenburg (Niederlausitz). Die Grenze zwischen dem Hohen Fläming und dem Niederen Fläming stellt in etwa die Stadt Jüterbog dar. Der Hohe Fläming kann mit Augenzwinkern als kleines Mittelgebirge bezeichnet werden. Der höchste Berg, der Hagelberg bei Belzig, erreicht immerhin eine „Höhe“ von 201 m. Dennoch, die Werbung am Ortsausgang von Coswig „der Berg ruft“ für den 142 m hohen Hubertusberg (mit Bismarckturm und Ausflugsgaststätte) erscheint mir dann doch übertrieben. Aber trotzdem: der hohe Fläming ist im Vergleich zur Region erstaunlich hügelig und die Straßen kurvenreich.

Den Namen bekam der Fläming im Nachhinein auf Grund der Besiedlung durch flämische Einwanderer (heute Belgien, Holland) im 12. Jh.

Nach der Völkerwanderung waren die ostelbischen Gebiete weitgehend besiedlungsleer. Slawen rückten nach und drangen westwärts. Durch die Wiederbesiedlung kamen sich Deutsche und Slawen (Wenden, Sorben, Polen) in die Quere. Die angestrebte Christianisierung der heidnischen Slawen mit Gewalt, Feuer und Schwert barg gewaltige Konflikte. Diese Erkenntnis kam Albrecht dem Bären, dem Askanier. Nach dem letzten großen Slawenaufstand beschloß der Fürst, die Slawen anders zurück zu drängen. Ähnlich wie die Markgrafen von Meißen sich Franken ins Land holten, so holte sich der Begründer der Mark Brandenburg Flamen ins Land. Die Slawen wurden bei der Neubesiedlung des Landes mit eingebunden und dabei unbemerkt zurückgedrängt. Heute finden wir slawische Besiedlungen nur noch in den sorbischen Ortschaften der Lausitz.

Die Flamen brachten Kenntnisse im Backsteinbau, neue landwirtschaftliche Kenntnisse (Dreifelderwirtschaft), Kenntnisse im Mühlenbau und Fertigkeiten bei der Herstellung feinen Tuches mit.

Für uns bot sich somit ein Urlaubsort an, der die Mittlere Elbe und den Hohen Fläming als günstigen Tourausgangspunkt verband. Und so fiel unsere Wahl auf das unscheinbare Städtchen Coswig OT Möllensdorf an der Elbe in Sachsen-Anhalt.

Die Region mit in der Geschichte mehrfach wechselnden Landesgrenzen wurde maßgeblich durch die mittelalterliche Politik der Wettiner und Askanier, aber auch der Welfen, geprägt. Nach dem Aussterben der Askanier und einige Jahrhunderte später traten auch die Hohenzollern als preußische Herrscher auf den Plan.  Vergessen sollten wir auch nicht, daß hier von Wittenberg die Reformation des christlichen Glaubens seinen Ausgangspunkt nahm. Daß wir hier also eine geschichtsträchtige deutsche Gegend bereisen, war uns klar.

Obwohl wir einerseits vorwiegend im Hohen Fläming und an der Elbe unterwegs waren, so schweiften wir andererseits auch gewaltig ab. Wir waren zwischen Barby in Anhalt an der Elbe und Belgern in Nordsachsen an der Elbe unterwegs. In der Nord-Süd-Richtung bereisten und erkundeten wir das Gebiet zwischen der Stadt Brandenburg  und Gräfenhainichen. So kamen wir auch an die Ausläufer der Dübener Heide, an die Straße der Romanik und in die Mündungsgebiete der großen Elbezuflüsse wie Schwarze Elster, Mulde und Saale.

im Fläming und an der Elbe

Der gesamte Urlaubsbericht mit Tourtips und Wissenswerten für Motorradfahrer ist in Kürze als PDF-Datei abrufbar. Kontakt über meine Motorradtouren-Homepage oder hier im Blog über die jeweiligen Kontaktdaten im Impressum.

Homepage: KLICK







Lust auf eine gemeinsame Fenstertour? Na dann, bitte :-)

Das Fenster für den Blick nach außen. Das Fenster für den weniger beliebten Blick nach innen, zumindest, wenn man nicht der Beobachter ist. Das Fenster als Lichtquelle. Das Fenster aus Holz oder geschmiedeten Eisen, mit Klarglas, Bleiglas, Butzenglas, Buntglas. Das Fenster groß wie eine Schrankwand oder so groß, daß nicht einmal ein Kopf durch passt. Das Fenster zur belebten Straße oder zum Hof, das Fenster versteckt im Wein oder Efeu. Das Fenster….



Fotos mit Licht und Schatten vom Urlaub 2010 in Sachsen-Anh. und Brandenburg

Heiteres Wetter mit Wolken und verschiedensten (Sonnen-) Lichtbrechungen zu allen möglichen Tageszeiten, gepaart mit vielen Bäumen und alten Gemäuern bergen viel Potential für stimmungsvolle Fotos.




hier eine Auswahl von Naturfotos aus dem Urlaub 2010 an der Mittleren Elbe und im Hohen Fläming



Im Urlaub 2010 entdeckt . . .

Diese alte Werkstattlampe fand ich im Braunkohlebagger der Baggerstadt Ferropolis bei Gräfenhainichen.

Ferropolis: KLICK

alte Werkstatthängelampe

In der Kommandobrücke desselben Baggers fand ich dieses, zugegebenermaßen schon leicht angenagte Schild “Vorsicht Hochspannung”!

Vorsicht! Hochspannung, Lebensgefahr!

Im alten Kupferhammer von Thießen fand ich diesen nicht ganz so alten Aufputzdrehschalter aus Porzellan. Denn der war der vielleicht sogar das modernste Bauteil in dem alten Hammerwerk :-)

Kupferhammer: KLICK

Drehschalter aus Porzellan




Ein Autoaufkleber zum Schmunzeln :-)

Im Oktober des letzten Jahres hatte ich im Blog einen Beitrag zum Thema sinnlose Autoaufkleber.

Sie dazu hier:  KLICK

Als Nachtrag möchte ich einen Aufkleber zeigen, den ich an einer Autotür in Coswig in Sachsen-Anhalt entdeckte. Es gehört schon Selbstbewußtsein und Humor dazu, mit solch einem Bild am Auto herum zu fahren. Noch dazu in dieser Größe, denn die Türen waren formatfüllend damit beklebt, links wie rechts.

Aber immerhin steckt eine gewisse Aussagekraft dahinter. Und – ein Schelm, der Arges dabei denkt – ich kann mich in die Teufelchen hinein versetzen :-)

Teufelchenstellung




Meine Erlebnisse beim Verlangen von Vollkornbrötchen

In jedem Bäckerladen stehe ich vor den gleichen Problemen beim Verlangen von Vollkornbackwaren oder der konkreten Frage danach. Zumindest ergeht es mir in den Ladengeschäften der unzählige Filialen betreibenden Bäcker so. Außerdem ist das eine grenzüberschreitende Erscheinung. Egal, ob Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und so weiter. Einzige mir bewußte Ausnahme: in einigen Filialen der Stangengrüner Mühlenbäckerei AG (Lengenfeld/Vgtl.) ist man in der Lage, auf das Mühlenvollkornbrötchen zu verweisen.

Die Bäcker im Lande regen sich über die Backautomaten der Supermärkte auf. Bei ihnen wird noch Qualität von Hand geliefert. Ganz ehrlich, ich kaufe auch lieber beim Bäcker. Aber die Sache mit den Backrohlingen stimmt so nicht. Denn zumindest in den tausenden Filialen werden auch nur Rohlinge in die Automaten geschoben. Und die Verkäuferin hat keine Ahnung, wo Vollkornmehl drin ist. Denn nichts anderes sind Vollkornprodukte.

Den Bäckern sollte es Ehrensache sein, daß ihre Verkäuferinnen Bescheid wissen, was sie verkaufen. Ich bin der Meinung, auch wenn eine Verkäuferin hübsch anzusehen ist, ist das dennoch nur die halbe Miete. Also sollte man sie mit Fachwissen ausstatten, dieses Fachwissen auch hin und wieder überprüfen und die Motivation und gutes Fachwissen des Personals in den Filialen mit ein bis zwei Euro mehr Stundenlohn auch honorieren.

Folgende beispielhafte Erlebnisse will ich gern zum Besten geben:

Frage an die Verkäuferin: „Haben Sie Vollkornbrötchen?“ Antwort: „Hier sind Körner dran, das ist Mehrkorn und das ist mit Sesamkörnern.“ Brötchen mit ganzen Körnern außen dran sind ein Entgegenkommen für all die Pseydo-Grünen-Müsli-Tanten. Aber ganze Körner sind eigentlich für den Körper nicht verwertbar und treffen auch nicht den Kern der Frage. Immerhin gibt es auch Vollkornnudeln oder Vollkornkekse, und die haben auch keine Körner außen herum.

Ich präzisiere die Frage: „Was haben Sie aus Vollkornmehl?“ „Dann nehmen Sie diese, das ist Roggen, oder diese, da ist auch kaum Weizen drin.“ Seit wann ist Vollkornmehl an Roggen gebunden. Vollkornmehl kann auch Weizen, Dinkel oder eben auch Roggen sein. Vollkornmehl ist eine Mahlstufe des Getreides, das volle Korn mit allen Bestandteilen gemahlen. Laut solchen Auskünften wäre  Schrot auch ein Getreide und keine Mahlstufe des Mehls. Dann müsste es sogar (ähnlich wie Hefeweizen oder Roggenbier) Schrotbier geben.

Ich komme jedenfalls mehr und mehr zu der Erkenntnis, daß es zwecklos ist, zu fragen … oder man macht sich gerade deshalb einen Spaß daraus!

Nachtrag: Reformationstag / Halloween 2012

“Halloweenbrötchen” – kein Scherz, sondern traurige Wahrheit.

Ein mittelständiger Leipziger Bäckermeister suchte händeringend Nachwuchs. Die jungen Leute durften idealerweise Interesse und Allgemeinbildung mitbringen. Die gestellten Fragen waren aber durchaus alltagstauglich!!
Er hatte da so ein Grüppchen junger Leute sitzen und Backwaren ausgelegt. Er fragte sie nach ihrer Motivation für diesen Beruf; er wollte wissen, ob sie daheim schon einmal gebacken oder beim Backen geholfen hätten und ob sie Backzutaten kennen. Er wollte wissen, ob sie ein paar Brötchensorten nennen können und hatte zu diesem Zweck verschiedenen Sorten daliegen: Semmeln, Dinckel-, Mohn-, Roggen-, Rosinenbrötchen und unter anderem Reformationsbrötchen. Mit den Reformationsbrötchen konnten die jungen Leute nichts anfangen, was bis zu diesem Punkt noch entschuldbar ist.
“Die Brötchen beziehen sich auf einen Feiertag, den wir diese Woche (!) noch in Sachsen haben.”, sagte der Bäckermeister als Hilfestellung.
Ein junger Mann meldete sich und sagte siegessicher: “Ich weiß, Halloweenbrötchen”

Nachtrag: Interview mit dem Bäckerinnungsmeister in der Zwickauer Freie Presse, Januar 2013

Ich gebe es zu, auch ich kaufe meine Backwaren zu 95% beim Bäcker um die Ecke, auch im Urlaub – und nicht beim Discounter, es sei denn, dort befindet sich im Eingangs- bereich eine Bäckerei-Filiale. Auf die Frage, warum man Backwaren lieber beim Bäcker als beim Discounter kaufen sollte, meint der Innungsmeister des Bäckereihandwerks, Axel Keßler, in der Zwickauer Zeitung der Freien Presse; Zitat: “Weil die Kunden hier selbst einen Blick in die Produktion werfen können. Das schafft Vertrauen. Außerdem können sie sich nach den Zutaten erkundigen, was besonders für Allergiker wichtig ist.” So weit, so gut . . .

Eine Woche vor diesem Interview mit dem Innungsmeister findet folgendes Verkaufs- gespräch zwischen meiner Freundin aus Greiz und der Angestellten einer Bäcker-Filiale auf der Chemnitzer Lortzingstraße statt:

Freundin: “Guten Morgen. Was haben Sie aus Vollkornmehl?” Sie fragte bewusst nicht nach Körnern, sondern nach Vollkornmehl!

Verkäuferin: “Das ist mit Sesamkörnern, das ist mit Kürbiskernen, dies ist ein Mehr- kornbrötchen, das ist ein Kornspitz.” Aha . . .

Freundin: “Und welches davon ist mit VOLLKORNMEHL gebacken?”

Verkäuferin, denkt nach: “Mmh, ich glaube, ich weiß was Sie meinen . . . “  Ratloser Blick, Schulterzucken, eine nichtssagende Antwort.

Danke für das Gespräch :-(

Der Wilkau-Haßlauer Bäckermeister Planitzer nimmt sein Verkaufspersonal in regel- mäßigen Abständen für eine Woche in die Backstube, um eben solches Wissen bei den Verkäuferinnen aufzufrischen. Er überwirft sich zwar nicht mit hunderten Filialen in ganz Mitteldeutschland, dafür gibt es Qualität aus der Backstube gepaart mit Fachwissen am Ladentisch. So soll es sein, und so meinte es sicher auch der Innungsmeister. Die Realität sieht anders aus.

Wie war das nochmal im Mittelteil? Warum soll man lieber die Backwaren beim Bäcker als beim Discounter einkaufen?  ;-)


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